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Oberhavel Neue Schule und Kita
Lokales Oberhavel Neue Schule und Kita
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08:01 14.09.2017
Richtungsweisend: Die Fläche hinter Fressnapf und Hammer bis zur Havel könnte bebaut werden. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

Die Stadt braucht dringend Kita- und Schulplätze. Deshalb muss jede Fläche, die sich dafür anbietet, gesichert werden. An der Rungestraße, hinter den Einkaufszentren von Hammer und Fressnapf, zieht sich bis zur Havel eine Fläche von 18 000 Quadratmetern. Dort wollte ein privater Investor bereits eine Kita errichten, aber nach Paragraf 34 des Baugesetzes war das nicht möglich. „Deshalb will die Stadt nun über einen B-Plan das Baurecht dort sichern“, sagte Baustadtrat Frank Oltersdorf im Bauausschuss. Das Grundstück würde sich eignen für eine zweizügige Schule für etwa 300 Schüler und eine Kita für etwa 150 Kinder.

Im Moment wird ein kleiner Teil der Fläche als Parkplatz genutzt. Quelle: Robert Roeske

Der Platz wäre auch deshalb optimal, weil auf der anderen Seite der Havel bereits eine Sporthalle und Außensportanlagen existieren. Bis an dieser Stelle Baurecht herrscht, könnten aber locker anderthalb Jahre vergehen. Das wäre genug Zeit, einen Investor zu finden oder zu überlegen, ob die Stadt selbst als Bauherr auftritt. „Wer dort mal baut, ist jetzt noch nicht interessant“, sagte Oltersdorf. Träger des B-Planverfahrens ist die Stadt. Prinzipiell sprach nichts gegen die Aufstellung eines B-Planes. Frank Rzehaczek (CDU) brachte aber das Thema Altlasten ins Spiel. Es handelt sich um eine Verdachtsfläche. Rzehaczek vermisste ein Gutachten. Doch genau das wird im Verfahren geklärt. Vermutet werden chemische Altlasten und Kampfmittel. Oltersdorf gab zu verstehen, dass für die Beseitigung Fördermöglichkeiten bestünden. Allerdings laufen diese Programme in einigen Jahren aus. Olaf Kästner (Die Linke) bat, eine Dreizügigkeit der Schule zu prüfen. „Dann könnten wir die Fünfzügigkeit der Havelschule wieder zurücknehmen“, war seine Idee. Mit großer Mehrheit ging der Beschluss durch.

Von Andrea Kathert

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