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Neue Tourismusinfo öffnet am 10. Juni

Vehlefanz Neue Tourismusinfo öffnet am 10. Juni

Oberkrämer bekommt in Vehlefanz – direkt neben der Mühle – eine neue Tourismusinformation. Sie nimmt am Sonnabend, 10. Juni, den Betrieb auf – pünktlich zur Brandenburger Landpartie. 325.000 Euro hat der Umbau des ehemaligen Wohnhauses gekostet.

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An den Außenanlagen ist noch einiges zu tun.

Quelle: Robert Tiesler

Vehlefanz. Es sind nur noch wenige Bauarbeiten, die zu erledigen sind. Die Möbel kommen im Laufe dieser Woche. Am Sonnabend, 10. Juni, wird die neue Touristeninformation neben der Mühle in Vehlefanz eröffnet. Sie zieht vom Gemeindezentrum im benachbarten Schwante dorthin. Regionalmanagerin Kerstin Rosen wird in den neuen Räumen mehr Platz haben – und vom Schreibtisch aus einen schönen Blick haben aufs Vehlefanzer Feld.

„Das ist ein besserer Standort als der in Schwante“, sagt Dirk Eger, der Leiter des Bauamtes in Oberkrämer. „Hier im Umkreis sind ja sehr viele touristische Akteure.“ Gemeint sind natürlich die Mühle, alles, was sich rund um den Mühlensee abspielt, nicht weit entfernt ist die Milchtankstelle.

Das Gebäude war zuvor ein ganz normales Wohnhaus. „Die Gemeinde Oberkrämer wollte es erwerben und ist auf die Familie zugegangen“, sagt Dirk Eger. Die Verhandlungen seien zäh gewesen, „aber letztlich haben sie verkauft“. Was dann aus dem Haus werden sollte, war zunächst unklar, aber es gab Ideen. Zum Beispiel ein von einem Verein betriebenes Mühlencafé. Am Ende fiel die Entscheidung zugunsten der neuen Tourismusinformation. Im Haus gibt es einen komplett neuen Grundriss, nur die Außenmauer blieb bestehen. Gut ein Jahr lang dauerten die Bauarbeiten insgesamt. Die Baukosten betragen etwa 325 000 Euro, davon sind 195 000 Euro aus EU-Fördermitteln finanziert.

Der künftige Raum für die Tourismusinfo

Der künftige Raum für die Tourismusinfo. Vorn liegen die Teile für den Tresen.

Quelle: Robert Tiesler

Im Gebäude gibt es den Raum für die Touristeninfo selbst, der Tresen wird noch aufgebaut, die Beleuchtung ist bereits da. Direkt nebenan – die Schiebetür fehlt noch – befindet sich ein Gemeinschaftsraum. Schulklassen, Kitagruppen oder andere Interessierte könnten dort Vorträge über die Mühle hören. Auch Ausstellungen können in diesem Raum präsentiert werden. Dahinter wird es eine kleine Teeküche geben. Außerdem öffentliche Toiletten sowie eine Personaltoilette.

Schon am Pfingstmontag, wenn nebenan, bei der „Schön Kathrein“, der Mühlentag stattfindet, soll das Haus offen stehen, ganz fertig sein wird innen aber wohl noch nicht alles. „Es ist ein Herzschlagfinale“, sagt Dirk Eger und lächelt.

Auch an den Außenanlagen wird sich noch einiges tun. Ein Weg führt von der Lindenallee ums Haus herum zum Eingang. Zur Mühle hin wird Rasen angelegt, so dass Besucher von dort ohne Barrieren zum Gebäude gelangen.

Von Robert Tiesler

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