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Oberhavel Neue Wohnungen für die Innenstadt
Lokales Oberhavel Neue Wohnungen für die Innenstadt
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00:32 30.03.2018
Das fast 120 Jahre alte Gebäude in der Friedrich-Wilhelm-Straße 4 steht seit Jahren leer. Quelle: Foto: Martina Burghardt
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Fürstenberg/Havel

Mit dem Beschluss des Wirtschaftsplan-Nachtrags des Kommunalen Wohnungswirtschaftsbetriebes (Kowobe) ist nun auch die Entscheidung für die Sanierung des Gebäudes in der Friedrich-Wilhelm-Straße 4 gefallen. Sieben barrierefreie Wohnungen will die Stadt dort künftig vermieten.

Befürworter in der Minderheit

Allerdings sind nicht alle Fürstenberger Stadtverordneten von dem Projekt überzeugt, mit dem sie sich seit vier Jahren beschäftigen. In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung stimmten lediglich sechs Abgeordnete mit Ja, vier mit Nein und fünf enthielten sich. Dies ist vor allem der hohen Investitionssumme geschuldet. Nach aktueller Schätzung betragen die Sanierungs- und Umbaukosten 1 336 500 Euro. Für die fünf Zweiraum- und zwei Dreiraumwohnungen bedeutet dies Baukosten in Höhe von 2660 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Das hat die Berechnung ergeben, die Kowobe-Werkleiter Ralf Lunkenheimer vorstellte. Er stellte außerdem eine detaillierte Kalkulation vor. Gerechnet wird zunächst mit Mieten ab 5,25 Euro pro Quadratmeter. Ab 2048 sei das Defizit ausgeglichen, sagte er.

Projekt mit städtebaulicher Bedeutung

Die Sanierung des Gebäudes ist bereits im Februar in den Maßnahmekatalog des Konzeptes zur städtebaulichen Zielplanung (ASZ II) aufgenommen worden – mit Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung. Fördermittel in Höhe von 400 000 Euro werden aus dem Programm erwartet.

„Es ist unstrittig eine gute Maßnahme, um die Innenstadt von Fürstenberg zu beleben“, sagte Bürgermeister Robert Philipp (parteilos). „Und es ist pure Wirtschaftsförderung, wenn die Lose so gestaltet werden, dass die Aufträge an hiesige Firmen gehen können.“ Dies bezweifelte unter anderem Raimund Aymanns (Pro Fürstenberg). Er kritisierte, dass die Stadt die Investition nicht Privatleuten überlässt und dass die Mittel, die dort gebunden werden, woanders fehlen würden.

„Das Geld ist gut angelegt“, sagte hingegen Lothar Kliesch (SPD). „Wir wollen die Stadt zukunftsfähig machen“, argumentierte auch Manfred Saborowski (Linke) für das Vorhaben, das die Innenstadt Fürstenbergs beleben werde.

Von Martina Burghardt

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