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Neue „Wollmilchsau“ für den Winterdienst

Birkenwerder Neue „Wollmilchsau“ für den Winterdienst

Ein neues Fahrzeug wurde am Dienstag von der Friedhofsverwaltung Birkenwerder in Dienst gestellt, ein sogenannter „Kommunalgeräteträger“. Kosten: 95 000 Euro. Im Preis inbegriffen sind alle Aufbauten wie die Kippvorrichtung für einen Container, ein Pritschenaufleger, eine Kehrbürste sowie ein Kombistreugerät für den Winter.

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Der neue Hansa APZ 1003, der in Birkenwerder für Winterdienst, Transporte und Reinigungsarbeiten angeschafft wurde.

Quelle: Foto: Helge Treichel

Birkenwerder. „Wir brauchen eine eierlegende Wollmilchsau“, sagt Bauamtsleiter Jens Kruse. Gemeint ist kein Nutztier, sondern ein Nutzfahrzeug. Eines, das sich für den Winterdienst, Transporte und Reinigungsarbeiten umrüsten lässt und damit deutlich günstiger sei als ein für jede Aufgabe spezialisiertes Auto.

Ein solches Fahrzeug wurde am Dienstag von der Friedhofsverwaltung Birkenwerder in Dienst gestellt, ein Hansa APZ 1003. Kosten: 95 000 Euro. Im Preis inbegriffen sind alle Aufbauten wie die Kippvorrichtung für einen Container, ein Pritschenaufleger, eine Kehrbürste sowie ein Kombistreugerät für den Winter.

Container können mit hydraulischer Kraft leicht abgestellt oder gekippt werden

Container können mit hydraulischer Kraft leicht abgestellt oder gekippt werden.

Quelle: Helge Treichel

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine Ersatzbeschaffung für ein zehn Jahre alten sogenannten „Kommunalgeräteträger“ der Firma Hansa. Der Vorgänger war abgenutzt und im Oktober vergangenen Jahres mit einem Defekt ausgefallen, berichtet Kathérine Brauner von der Friedhofsverwaltung. Da die Hansa-Fahrzeugbauer aus Selsingen volle Auftragsbücher haben und nicht rechtzeitig liefern konnten, habe die Maschinenbau- und Vertriebs GmbH Anfang März kostenfrei ein Leihfahrzeug zur Verfügung gestellt, sagt Hansa-Außendienstmitarbeiter Gerald Slota. Dieses ebenfalls ersetzte Altfahrzeug war eigens für diesen Zweck von der Stadt Wedel zurückgekauft worden. „Wir freuen uns“, sagt Kathérine Brauner mit Blick auf das neue Auto. Es ermögliche ein „schnelleres und effektiveres Arbeiten“.

Jens Kruse testet die Technik selbst einmal

Jens Kruse testet die Technik selbst einmal.

Quelle: Helge Treichel

Den Qualitätsunterschied im Vergleich zum Vorgängermodell lobte Jens Kruse, während er selbst einmal die Hebevorrichtung für den Container bediente: „Der kann ein bisschen mehr.“ Sicherheit und Komfort für die Bauhofmitarbeiter unterstrich Gerald Slota. Die Frontscheibe sei ebenso beheizbar wie die Außenspiegel und der Fahrersitz. Das Radio stelle mit Bluetooth eine Drahtlosverbindung zum Handy her.

Der Friedhofsverwaltung Birkenwerder stehen zwei Fahrzeuge zur Verfügung, die allerdings auch vom benachbarten Bauhof mitgenutzt werden. Neben dem neuen Klein-Lkw, der auch für Gehwege zugelassen ist, sei das ein zweiter sogenannter Absetzkipper. Sieben eigene Fahrzeuge hat der Bauhof. Neben einem Lkw Iveco, einem Multicar, zwei Mercedes Sprintern, einer Kehrmaschine MIC 34 und einem Fiat Doblo ist das ein Teleskoplader, ein spezieller Gabelstapler. Auch dieser war erst in diesem Jahr angeschafft worden.

Für den Abtransport bereit

Für den Abtransport bereit: das Leihfahrzeug aus der Stadt Wedel.

Quelle: Helge Treichel

Von Helge Treichel

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