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Neuer Asphalt für den Heideweg

Sanierung in Hennigsdorf Neuer Asphalt für den Heideweg

Der Heideweg in Hennigsdorf hat seine besten Jahre lange hinter sich, die Straße ist eine Holperpiste. Nun soll der Abschnitt zwischen Waldstraße und Waidmannsweg grundhaft erneuert werden, rund 700 000 Euro sollen die Arbeiten kosten. Am Rand der Fahrbahn soll es beidseitig jeweils einen ein Meter breiten Pflasterstreifen geben.

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Der Heideweg soll auf einer Breite von 5,55 Metern ausgebaut werden, am Rand soll es jeweils ein Meter breite Pflasterstreifen geben.

Quelle: Foto: M.Paetzel

Hennigsdorf. Der Asphalt des Heideweges hat schon bessere Zeiten gesehen, auch der Gehweg ist eine Holperpiste. Mächtige Wurzeln haben sich unter die Platten geschoben. Heute entscheiden die Stadtverordneten über den Ausbau der Strecke zwischen Waldstraße und Waidmannsweg.

Nach den Plänen der Verwaltung soll die Fahrbahn 5,55 Meter breit werden. Um Autofahrern zu signalisieren, dass sie in einer Tempo-30-Zone sind, sollen auf beiden Seiten – wie auch im Waidmannsweg oder Am Waldrad – jeweils ein Meter breite Pflasterstreifen verlaufen. Für den Asphalt blieben 3,55 Meter in der Mitte. Im Zuge der Sanierung sollen auch die Natriumdampf-Laternen anno 1997 durch energiesparendere LED-Technik ausgetauscht werden. Rund 700 000 Euro sollen die Arbeiten kosten, von den Grundstücksbesitzern rechnet die Verwaltung mit rund 440 000 Euro aus Ausbaubeiträgen.

Kritik gab es im Hauptausschuss von Horst Brandenburg (Bürgerbündnis). Speziell die geplanten Pflasterstreifen am Straßenrand stören ihn. Zehn Baufirmen habe er angerufen – acht davon sagten, diese Bauweise verteuere das Projekt. Etwa ein Drittel mehr Baukosten würde das ergeben. Außerdem würden Autoreifen auch über die Pflasterstreifen rollen, das sorge für Lärm. Und nicht zuletzt würden Arbeiten an Seitenstreifen die Bauzeit in die Länge ziehen.

Brandenburg plädierte außerdem dafür, den alten Asphalt nur abzufräsen, weil sich der Sand darunter schwer verdichten lasse. „Man sollte alles unter dem Asphalt unangetastet lassen und eine zehn bis 15 Zentimeter dicke neue Schicht auftragen“, so Brandenburg, der sich auf ein Ingenieurgutachten beruft. Dann habe man nach dem Ausbau 30 Jahre Ruhe. Ein entsprechender Antrag des Bürgerbündnisses, den Weg auf 5,55 Meter neu zu asphaltieren, fand aber keine Mehrheit.

Bauamtsleiter Dirk Asmus erwiderte aber, dass man auf einigen Abschnitten tatsächlich den vorhandenen Untergrund nutzen könnte. Die Qualität sei aber so unterschiedlich, dass das nicht überall gehe. Bei den Seitenstreifen war er wenig kompromissbereit. „Wenn man die weglässt, führt das zur Beschleunigung des Verkehrs.“

Geben die Stadtverordneten heute grünes Licht für das Projekt, könnte der erste Abschnitt – Waidmannsweg bis Brandenburgische Straße – etwa von August bis Oktober ausgebaut werden. Der Abschnitt bis Waldstraße wäre dann von April bis Juli 2017 dran.

Von Marco Paetzel

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