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Neuer Asphalt für die Fontanestraße

Hennigsdorf Neuer Asphalt für die Fontanestraße

Die Hennigsdorfer Fontanestraße ist in die Jahre gekommen, bis spätestens 2020 soll sie komplett umgestaltet werden. Eine Machbarkeitsstudie soll vorab die Möglichkeiten der Sanierung ausloten, bis Mitte 2017 soll sie vorliegen. Vor allem an Querungsmöglichkeiten für Radler und Fußgänger fehlt es bislang.

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Die Fontanestraße wird umgestaltet.

Quelle: Foto: Marco Paetzel

Hennigsdorf. Die Fontanestraße ist eine Lebensader im Hennigsdorfer Zentrum, bis zu 9600 Fahrzeuge rollen jeden Tag über den Asphalt. Doch die Straße, rund 2,3 Kilometer lang, ist in die Jahre gekommen. Bis spätestens zum Jahr 2020 soll die Fontanestraße nun ausgebaut werden, so sieht es das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Insek) vor. Im Hauptausschuss entschieden die Abgeordneten kürzlich im nichtöffentlichen Teil über die Auftragsvergabe für eine Machbarkeitsstudie zum Ausbau der Straße. „Bevor wir in die Planung gehen, müssen alle Belange von Autofahrern, Radlern, Fußgängern oder Anwohnern mit einbezogen werden“, erklärt Verwaltungssprecherin Ilona Möser den Zweck der Studie.

Ziel sei es, bis Mitte 2017 mehrere Varianten zum Ausbau auf dem Tisch zu haben, die etwa bei Fragen von Ampeln, Querungshilfen oder Lärmschutz sinnvolle Lösungen aufzeigen. „Dann muss man abwägen und schauen, was sich realisieren lässt“, so Möser. Eine Bürgerbeteiligung sei im Zuge der Planungen auf jeden Fall vorgesehen, auch wenn noch nicht klar ist, wie genau das geschehen soll. Das Jahr, in dem die Sanierung beginnen könnte, lasse sich jetzt aber noch nicht zuverlässig vorhersagen. „Es ist aber schon so, dass wir es möglichst zügig hinbekommen wollen“, erklärt die Sprecherin.

Denn die Sanierung tut Not. Dass die Straße erneuert werden muss, wurde schon im Verkehrsentwicklungsplan, dem Insek und dem Lärmaktionsplan gefordert. „Sie ist eine der wichtigsten Straßen der Stadt, sie muss den modernen Erfordernissen angepasst werden“, so Möser.

Auch das Planungsbüro Richter-Richard sieht das so. „Der sich zunehmend verschlechternde bauliche Zustand führt insgesamt zu einer negativen Wirkung dieses für die Gesamtstadt wichtigen Straßenabschnitts“, heißt es im Gutachten zum Lärmaktionsplan von 2013. Weiter führen die Experten aus, dass die Geh- und Radwege der Fontanestraße zwar in gutem Zustand seien, es aber an Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer fehle. „Die hohe Verkehrsbelastung führt zu starker Trennwirkung und erschwert Fußgängern und Radfahrern das Queren“, heißt es. Besonderen Bedarf gebe es im Bereich zwischen Marwitzer und Stauffenbergstraße, insbesondere an den beiden Bushaltestellen. Auch im Bereich Nauener Straße und Parkstraße sehen die Planer Nachholbedarf für Querungen, hier müssen ausgerechnet die Kinder der Fontane-Grundschule über die Straße gehen. Hinweise, die ein Fingerzeig für die Machbarkeitsstudie sein dürften.

Von Marco Paetzel

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