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Oberhavel Neuer Hort und neues Rathaus
Lokales Oberhavel Neuer Hort und neues Rathaus
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00:25 30.06.2015
Im Rathaus zur Miete. Künftig soll die Leegebrucher Verwaltung einen Neubau erhalten. Quelle: Foto: Robert Roeske
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Leegebruch

Den Gemeindevertretern von Leegebruch gelang am Donnerstagabend ein Befreiungsschlag. Nach Jahren des Stillstands, in denen über wichtige Vorhaben zwar geredet, aber wenig verwirklicht wurde, sollen nun die drei wichtigsten Projekte in Angriff genommen werden. „Schnellstmöglich“, wie der Auftrag des Gemeindeparlaments an die Verwaltung es fordert.

Dabei geht es zum Ersten um die Errichtung eines neuen Hortgebäudes auf dem Platz des derzeitigen Westgebäudes an der Grundschule. Für 110 Hortkinder, weitere 90 haben im Schulhaus Platz. Dadurch werden Kapazitäten im Kitabereich frei, die Platznot bei der Kinderbetreuung könnte so der Vergangenheit angehören.

Zweitens soll ein Straßenentwicklungskonzept erarbeitet werden. Vor allem im alten Siedlungsgebiet von Leegebruch sind die zumeist aus den 1930er-Jahren stammenden Straßen dringend sanierungsbedürftig. Hinzu kommt der Zustand des Trinkwassernetzes, das in den nächsten 15 Jahren erneuert werden muss. Und auch für die Straßenentwässerung muss ein klares Konzept her.

Drittens schließlich geht es um die Errichtung eines Gemeindezentrums. Auch darüber war in der Gemeindevertretung jahrelang gestritten worden. 2012 rang man sich zu einer Mehrzwecksporthalle mit Bürgerhaus durch. Doch das erscheint aus heutiger Sicht als zu kurz gegriffen. Im neuen Grundsatzbeschluss wird jetzt grünes Licht gegeben für ein „Gemeindezentrum“ auf dem ehemaligen Wasserwerkgelände. Neben einer Zweifeldhalle sollen dazu auch ein Gemeindesaal mit 200 Quadratmetern und die Bibliothek gehören. Und auch die Gemeindeverwaltung soll dort ein neues Zuhause bekommen. Das jetzige Rathaus im Eichenhof kann dann aufgegeben werden. Die Kaltmiete in Höhe von 61 500 Euro könnte dann einfließen in die Finanzierung des Neubaus. Für die bisher favorisierte kleine Lösung mit Sporthalle und Bürgerhaus wurden rund fünf Millionen Euro Investitionskosten veranschlagt. Die größere Variante mit Bibliothek und Rathaus soll nach ersten Schätzungen gut sieben Millionen Euro kosten.

Durchaus günstig, meint Wolfgard-Sonja Siebert (Linke) und begündet damit den Sinneswandel der Fraktion. Durch die Kombination mit dem Rathaus werde der Bau der Sporthalle finanziell erst möglich, argumentiert auch Frank Zachrau (CDU). Hauptnutzer der Halle werden die Leegebrucher Vereine sein, prognostiziert er. „Das ist auch ein klares Zeichen, dass wir unsere Vereine wertschätzen.“

Der Grundsatzbeschluss wurde von den Fraktionen CDU, Linke, SPD und Wolfgang Klinkers gemeinsam eingebracht. In zwei Klausurtagungen hatte die Verwaltung diese Pläne den Gemeindevertretern vorgestellt, erklärte der amtierende Bürgermeister Martin Rother. Auch bei der Erarbeitung des gemeinsamen Beschlusstextes hatte die Verwaltung aktiv mitgewirkt. Der Handwerks-, Gewerbe- und Bürgerverein (HGBV) hatte im April die Pläne abgelehnt. Die neue Fraktionschefin Isolde Bree versicherte jetzt: „Wir wollen nicht Bremsstein für die Ortsentwicklung sein.“ Allerdings gebe es noch Diskussionsbedarf. Deshalb enthielten sich die vier HGBV-Abgeordneten. Alle anderen gaben ihre Zustimmung.

Schon beim folgenden Tagesordnungspunkt, der Bewilligung zusätzlicher Mittel für die Planung des neuen Hortgebäudes, gab es ein einstimmiges Ja.

Von Ulrich Bergt

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