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Neuer Wegweiser zur Gedenkstätte

Sachsenhausen Neuer Wegweiser zur Gedenkstätte

Weil Besuchergruppen auf dem Weg in die Gedenkstätte Sachsenhausen oft bis zum Haltepunkt Sachsenhausener Bahnhof fuhren, wurde nun ein neuer Wegweiser vom Stadthof Oranienburg aufgestellt. Bislang war der Weg vom Bahnhof nicht ausgeschildert.

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Stadthofmitarbeiter Tilo Teichler hat den letzten Wegweiser des zweisprachigen Leitsystems zur Gedenkstätte Sachsenhausen am Bahnhof aufgestellt.

Quelle: Stadt Oranienburg

Sachsenhausen. Tilo Teichler ist kurz nach 11 Uhr fertig. Dann steht er, der Wegweiser am Bahnhof Sachsenhausen. Der Stadthofmitarbeiter räumt noch schnell auf, weg ist er – und Touristen in Zukunft vielleicht nicht mehr ganz so ratlos, sollten sie erneut bei der Anreise mit der Bahn zur Gedenkstättte Sachsenhausen nicht in Oranienburg aussteigen, sondern in Sachsenhausen. In der Vergangenheit sei das immer vorgekommen, so die Stadt.

Da der Weg zur Gedenkstätte von dort aus, mit Ausnahme der Wegweisung für Kraftfahrer am Kreisverkehr, bislang nicht ausgeschildert war, mussten Ortsunkundige sich entweder auf ihren Orientierungssinn verlassen oder Hilfe von Anwohnern in Anspruch nehmen.

Die rund 1,7 Kilometer lange Wegestrecke wurde nun in das touristische Informations- und Leitsystem der Stadt aufgenommen, um Besucherinnen und Besucher künftig zielgerichtet zur Gedenkstätte zu leiten.

Kosten liegen bei 470 Euro

Versehen jeweils mit einem Richtungspfeil, einer Entfernungsangabe und einem Fußgängerpiktogramm weisen sogenannte Tabellenwegweiser den Besucher nunmehr jeweils an bestimmten Stellen in die richtige Richtung. Die Wegweiser orientieren sich am stadtweit installierten touristischen Informations- und Leitsystem. Die Herstellungs- und Lieferkosten belaufen sich auf 470 Euro. Den Aufbau der Wegweiser hat der Stadthof übernommen.

Damit Besucher nach Besichtigung der Gedenkstätte den „richtigen“, rund 400 Meter näher gelegenen Bahnhof ansteuern, wurde gleichzeitig der Oranienburger Bahnhof am Beginn und am Ende der Straße der Nationen in das Wegweisungssystem aufgenommen. Dabei wurde die Gelegenheit genutzt, dass der Landkreis kürzlich den Aufbau der radtouristischen Knotenwegweisung vorgenommen hat, die sowohl die Gedenkstätte als auch die beiden Bahnhöfe berührt. So kommt es, dass auch Radfahrer am Sachsenhausener Bahnhof einen eigenen Hinweis zur Lage der Gedenkstätte finden.

Von MAZonline

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