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Neues Baugebiet mit 185 Grundstücken

Marwitz Neues Baugebiet mit 185 Grundstücken

Marwitz wächst weiter. Südlich des Ziegenkruger Weges entsteht demnächst das neue Wohngebiet „Marwitzer Heide“. 185 Baugrundstücke wird es dort geben. In den nächsten Wochen beginnen die Erschließungsarbeiten. Es ist das größte derartige Bauprojekt, das es in Oberkrämer je gab, so Bürgermeister Leys.

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In der noch freien Marwitzer Heide (v.l.): Geschäftsführer Wolfram Konow, Bürgermeister Peter Leys, Bauamtsleiter Dirk Eger.

Quelle: Robert Tiesler

Marwitz. Marwitz wächst – und zwar gewaltig. Südlich des Ziegenkruger Weges befindet sich momentan noch ein weites, freies Feld. Das wird sich ändern – schon in den nächsten Wochen.

Die Ripeg Immobilien GmbH & Co KG aus Heilbronn schafft im künftigen Wohngebiet „Marwitzer Heide“ insgesamt 185 Baugrundstücke für Eigenheimbauer. Aus Sicht von Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys (BfO) handelt es sich dabei um das bislang größte Bauvorhaben dieser Art im Bereich der Gemeinde. Der Start für das Projekt soll sehr bald geschehen.

Bis jetzt noch ein freies Feld

Bis jetzt noch ein freies Feld.

Quelle: Robert Tiesler

Wolfram Konow ist Geschäftsführer der Leonwert Immobilienmanagement GmbH aus Potsdam, sie kümmert sich um die Ausführung des Vorhabens. Er sagt, man sei ein wenig im Verzug, eigentlich sollte es schon im Oktober losgehen. Momentan laufen die Vorbereitungen zur Erschließung des Gebietes. Trink- und Abwasser, Strom, Gas und Telekommunikation werden bis auf einen Meter auf jedes Grundstück verlegt – bis zum Jahresende soll das alles geschehen sein. Auch die benötigten Straßen werden angelegt.

Bereits Anfang Juli 2016 begann der Verkauf der Grundstücke in der Marwitzer Heide. Wie Wolfram Konow sagt, sind bereits 36 davon verkauft, weitere 50 Kaufanfragen seien in Bearbeitung. Schon weitgehend vergeben sind die Grundstücke im südlichen Randgebiet. Dort befindet sich eine große Wiese, die auch in Zukunft nicht bebaut wird.

Geschäftsführer Wolfram Konow (l) und Bürgermeister Peter Leys mit dem Plan für das Wohngebiet – hervorgehoben darauf sind die künftigen S

Geschäftsführer Wolfram Konow (l.) und Bürgermeister Peter Leys mit dem Plan für das Wohngebiet – hervorgehoben darauf sind die künftigen Straßen.

Quelle: Robert Tiesler

Die Grundstücke sind in der Regel 750 bis 800 Quadratmeter groß, es gibt aber auch kleinere Flächen – um die 545 Quadratmeter – und größere. Das größte Grundstück hat sogar 1699 Quadratmeter.

Viele junge Familien seien schon jetzt unter den Käufern. Die Hälfte davon kommen aus Berlin, aber auch aus Oberkrämer selbst, Velten und Hennigsdorf. Fast alle seien über das Internet auf das Angebot in Marwitz gestoßen.

„Jeder baut, wie er möchte“, sagt Wolfram Konow. Rahmenbedingungen seien aber einzuhalten. Die Siedlung solle einen ländlichen Charakter haben, die Häuser dürfen zweigeschossig sein.

Wenn Ende des Jahres die komplette Infrastruktur fertiggestellt ist, dann können die Neu-Marwitzer mit dem Bau ihrer Häuser loslegen. Einigen werde das wohl noch 2017 möglich sein, den allermeisten dann aber ab dem Frühjahr des nächsten Jahres.

Einige Grundstücke sind schon jetzt abgesteckt

Einige Grundstücke sind schon jetzt abgesteckt.

Quelle: Robert Tiesler

2,5 Kilometer Straßen müssen in der Marwitzer Heide angelegt werden. Wer jetzt auf dem freien Feld steht, kann sich kaum vorstellen, dass das Gebiet schon im nächsten Jahr komplett anders aussehen wird.

Ende 2016 hatte Marwitz genau 1518 Bewohner. Wenn das neue Wohngebiet voll ist, dann könnte die Einwohnerzahl auf 1900 bis knapp 2000 steigen. „Das bedeutet auch einen höheren Druck auf die kommunalen Einrichtungen, wie die Kitas und die Horte“, sagt Bürgermeister Peter Leys. Aber daran werde ja schon gearbeitet. Auch für die ansässigen Vereine könnte es einen Mitgliederzuwachs geben. „Aber man muss erst mal sehen, wie viele sich dann auch wirklich im Ort engagieren, man sollte erst mal nicht all zu große Erwartungen haben.“

Was darüber hinaus sonst für Oberkrämer möglich sei, kann Peter Leys noch nicht sagen. „Wir haben aber nicht die Vorstellung, unendlich zu wachsen“, sagte er zur Einwohnerentwicklung.

Von Robert Tiesler

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