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Neues MRT für die Klinik in Birkenwerder

Asklepios-Klinik investiert Neues MRT für die Klinik in Birkenwerder

Für eine detaillierte Diagnostik ist ein MRT-Gerät zumeist unabdingbar. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten sind jedoch diese Geräte nicht an jedem Klinikstandort verfügbar. Die Asklepios-Klinik hat nun nachgerüstet. Ab April wird ein neues MRT-Gerät am Standort Birkenwerder in Betrieb genommen.

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Der Kran hebt das Modul an seinem Bestimmungsort.

Quelle: Weser

Birkenwerder. Mit einer Summe von über einer Million Euro hat die Asklepios-Klinik in Birkenwerder in ein neues MRT-Gerät (Magnetresonanztomographie) investiert. Die Anlieferung erfolgt dabei in zwei Schritten. Am Donnerstag wurde zunächst die MRT-Module mit einem Kran vom Sondertransport abgeladen. In zwei Wochen wird schließlich das eigentliche Gerät geliefert.

Über ein Magnetfeld werden detailreiche Aufnahmen möglich. Dazu müssen Patienten in eine Röhre. 20 bis 45 Minuten, dauert eine Untersuchung. „Viele haben davor Angst, aber das ist unbegründet“, erklärt der promovierte Mediziner Andreas Fussan. Als Leiter der Radiologie freut er sich immens über das neue Gerät, da es „eine Aufwertung für jede Klinik ist“. Ein MRT wird speziell für Aufnahmen von Gelenken, Wirbelsäule und Kopf genutzt. Auch Weichteile lassen sich besonders gut darstellen.

Es ist kein Geheimnis, dass Patienten zum Teil länger auf einen MRT-Termin warten müssen. Das nächste Gerät in der Umgebung befindet sich erst wieder in Hennigsdorf. Mit dem neuen Gerät wird der Klinikstandort für Patienten noch attraktiver.

„Patienten wünschen sich eine Rundumversorgung“, erklärt der Leiter der Radiologie. In der Vergangenheit mussten Patienten der Klinik in Birkenwerder, die einen MRT-Termin benötigten, überwiesen werden: „Nun können wir zeitnah selbst einen Termin anbieten“, sagt der Radiologe. Für Patienten bedeutet dies „kurze Wege und eine Zeitersparnis.“ Da wir hier ein MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) haben, können auch Patienten anderer Praxen bei uns einen Termin bekommen. Die gelieferten Module sind sieben und 13 Meter lang, und wurden gestern vom Kran gehoben, und platziert. Die Container wurden sogleich an die Radiologie angeschlossen.

Wenn das eigentliche MRT-Gerät geliefert wird, muss dazu noch einmal „das Dach der Module geöffnet werden, um das MRT zu positionieren“, sagt der technische Leiter der Klinik, Mario Lubbe. Nach der Inbetriebnahme, und einigen Testläufen, rechnet Andreas Fussan mit dem Einsatz des Gerätes Anfang April.

„Der Vorteil eines MRT-Gerätes ist, dass es keinerlei Röntgenstrahlung abgibt“, sagt Fussan. So sei es auch für Schwangere nicht gefährlich. Nicht geeignet ist das Gerät für Menschen mit einem Herzschrittmacher oder bei Patienten, mit magnetischen Implantaten. Hier sollten Patienten mit ihrem Arzt Absprache halten.

Von Juliane Weser

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