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Oberhavel Neues Plaster für den Postplatz
Lokales Oberhavel Neues Plaster für den Postplatz
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09:04 05.09.2017
Bis Ende November soll der erste Bauabschnitt im Bereich der alten Post fertiggestellt sein. Ab März soll es dann weitergehen. Quelle: Fotos: R.Roeske/ M.Paetzel
Hennigsdorf

Die Bauarbeiter ackern auf dem nördlichen Teil des Postplatzes, das Pflaster ist schon aufgebrochen. „Momentan läuft auch alles planmäßig“, sagt Dirk Asmus, Fachdienstleiter Öffentliche Anlagen im Rathaus. Erst werde die Treppe saniert, dann würden neue Stromleitungen für die geplanten Spots auf dem Platz verlegt. Bis Anfang Oktober soll der Bereich Taxistand und Grünfläche saniert sein. Dann werde die Fahrgasse mit dem alten Großkopfpflaster neu gemacht, diese Arbeiten sollen laut Asmus etwa bis Ende Oktober dauern. Bis Mitte November sollen dann die restlichen Nebenanlagen dieses ersten Abschnitts generalüberholt werden. „Dann hätte man für kleinere Restarbeiten noch zwei Wochen Reserve bis Ende November, da wollen wir fertig sein.“

Ursprünglich sollte der komplette Postplatz in diesem Jahr barrierefrei ausgebaut werden. Doch im April zog die Verwaltung die Reißleine und nahm die Ausschreibung für den Auftrag wieder zurück. Drei Bieter hatte es damals gegeben, alle Angebote lagen deutlich über der rund eine Million Euro an eingeplanten Kosten. Die Unternehmen wollten etwa 80 bis 105 Prozent mehr für die Sanierung haben. „Das war jenseits von Gut und Böse und für uns nicht akzeptabel“, so Asmus.

Die Verwaltung schrieb zunächst das etwa eine Drittel des Postplatzes aus, das aktuell saniert wird. Der größere Teil, die restlichen zwei Drittel, sollen noch im September ausgeschrieben werden – gebaut werden soll dann 2018. „Wir hoffen, dass man dann nach dem Winter im März weiterbauen kann“, erklärt Asmus. Er geht davon aus, dass die Ausschreibung dieses Mal erfolgreich sein wird. „Wenn man jetzt ausschreibt, kriegt man gute Ergebnisse. Für viele mittelständische Unternehmer sind das ja fast 50 Prozent der Bauleistung im Jahr.“ Die Bieter hätten nun auch zwei Monate mehr Zeit, für zwei Drittel der Leistung. Das sei zu machen. Zudem hat die Verwaltung akzeptiert, dass der Platz für eine Million Euro nicht zu sanieren sein wird. „Die Preise sind überall richtig angezogen, beim Postplatz zwischen 20 und 40 Prozent“, so Dirk Asmus. Anfang Juli entschieden die Stadtverordneten, dass das Budget auf rund 1,5 Millionen Euro aufgestockt wird. Die halbe Million kommt aus nicht abgerufenen Mitteln für eine Querungshilfe an der L171 und für Planungskosten, die für den Umbau der Fontanestraße in den Haushalt 2017 eingestellt waren.

Beim Ausbau des Postplatzes soll vor allem das Holperpflaster, das Rollstuhlfahrer, Rentner mit Rollatoren oder Frauen mit Kinderwagen geplagt hat, durch größeres Betonsteinpflaster ersetzt werden. Verlegt werden sollen die Steine zwischen Bahnhofsgebäude, Gebäudekante „Alte Post“, Telekom-Gebäude sowie dem „Ziel“-Center – einschließlich des östlichen Gehweges der Rathenaustraße und der Fahrbahnquerung zur Havelpassage. Zudem soll der Postplatz nachts heller werden – dank einer zehn Meter hohen Leuchtstele und 14 Bodenstrahlern. Nach den Arbeiten soll es auch etwa 100 Abstellmöglichkeiten mehr für Räder geben.

Von Marco Paetzel

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