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14:00 07.01.2016
Andreas Becker von der Firma Aschoff aus Templin verlegt Feldsteine auf der Zufahrt zum Parkplatz des Klosterensembles. Quelle: Anke Dworek
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Himmelpfort

Die Zeiten, in denen sich der Weihnachtsmann bei Regenwetter auf dem Weg in seine Stube die Stiefel schmutzig machte, sind vorbei. Die Fläche zwischen dem Haus des Gastes und der gegenüberliegenden Weihnachtsmannstube ist gepflastert worden. In das kleine Häuschen, in dem der Geschenkebringer ab November wohnt, führt jetzt auch eine Schräge. „Wir haben viele Gruppen mit Gehbehinderten. Die können nun problemlos schauen, wie der Weihnachtsmann sich so eingerichtet hat. Und sie müssen auch nicht mehr unbedingt den Vordereingang des Hauses des Gastes nehmen, wo es schon eine Schräge gibt. Eine solche befindet sich jetzt auch am Hintereingang“, freut sich Haus-Pächter Matthias Paul.

Matthias Paul am Rolli-geeigneten Eingang zur Weihnachtsstube. Quelle: Anke Dworek

Die Stadt Fürstenberg investiert in die Gestaltung des Himmelpforter Klosterumfeldes, zu dem neben Klosterkirche, -ruine und -wiese auch das Haus des Gastes, die Weihnachtsmannstube und ein Parkplatz gehören. Neu hinzukommen wird ein Spielplatz auf der Wiese.

170000 Euro kostet die Neugestaltung des Klosterumfeldes, wovon 75 Prozent vom Netto laut Bescheid des Landesamtes für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung gefördert werden.

Beschäftigte der Firma Aschoff aus Templin haben alle Wegearbeiten übernommen. Die von ihnen gepflasterte Fläche hinter dem Haus des Gastes ist jetzt dessen Terrasse. Matthias Paul und sein Team haben schon Tische, Stühle und Blumenkästen aufgestellt. Auch die Sommerbühne hat dort ihren Platz. Am kommenden Donnerstag tritt ab 18Uhr „Augustiani“, die Ein-Mann-Kapelle aus Leegebruch, auf.

Ein besonderes Dorf

Neben einer außergewöhnlich schönen Naturausstattung punktet Himmelpfort mit Geschichte und Traditionen.
Mittelpunkt des „alten“ Himmelpforts ist das ehemalige Zisterzienserkloster, von denen heute noch Reste existieren.
Zur Tradition im „neuen“ Himmelpfort hat sich die Weihnachtspost entwickelt. Vor 30 Jahren wurden die ersten Briefe beantwortet. Daraus entwickelte sich das größte Weihnachtspostamt Deutschlands. Im vergangenen Jahr erreichten 294000 Briefe den Weihnachtsmann.

Statt eines sandigen Weges führt nun auch ein gepflasterter vom Bürgersteig der Klosterstraße bis hin zur Parkplatz-Zufahrt hinter der Brauhaus-Brandruine. Der Parkplatz ist um vier Stellflächen erweitert worden. Aschoff-Straßenbauer waren gestern dabei, die Zufahrt zu vergrößern und mit Feldsteinen zu pflastern. Dieser Weg direkt neben dem Haus des Gastes kann allerdings nur von Versorgungs- und Rettungswagen befahren werden. Der Parkplatz erfüllt somit erst dann wieder seinen Zweck, wenn der Bauzaun vor dem Ostgiebel der Brauhausruine verschwunden ist. Er versperrt die öffentliche und gemeindeeigene Straße, die zu den Stellflächen führt. So lange nicht entschieden ist, ob der Giebel gesichert werden und wer dies finanzieren muss, bleibt der Zustand unverändert. Beim Gericht ist eine Zivilklage der Stadt Fürstenberg anhängig, die sich in der Nutzung ihres Eigentums beschränkt sieht.

Am Montag wurden von den Aschoff-Leuten auch schon Gräben ausgehoben, in denen Elektrokabel verlegt werden. An etlichen Punkten auf der Klosterwiese werden die Elektriker der Fürstenberger Firma Börger Stromentnahmestellen einrichten.

Von Anke Dworek

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