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Oberhavel Tief erschüttert über tödlichen Unfall
Lokales Oberhavel Tief erschüttert über tödlichen Unfall
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18:52 03.06.2014
Jürgen Wiedemeyer (l.) und Anthony Fetters vor elf Jahren mit ihrem „Lieblingsspielzeug“. Beide hatten sich durch ihr Hobby Modellflugzeugbau kennen gelernt und verbrachten viel Freizeit damit. Quelle: MAZ Archiv
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Fürstenberg/Menz

Carola Wiedermeyers Mann Jürgen Wiedemeyer, der vor sieben Jahren verstarb, war ein guter Freund von „Tony“. Beide verband das Hobby „Modellflugzeugbau“. Der Kontakt zwischen dem Ehepaar Fetters und Carola Wiedemeyer ist auch nach dem Tod von Jürgen nicht abgerissen. „Wir haben uns Anfang des Jahres kurz gesehen“, sagt die Fürstenbergerin, die von der Nachricht über den tödlichen Unfall tief erschüttert war. „All die Erinnerungen kommen jetzt wieder hoch.“

Vor elf Jahren widmete die MAZ dieser deutsch-amerikanischen Freundschaft einen großen Beitrag. Die Autorin lernte die beiden Männer an der Kirschenallee in Fürstenberg kennen. Jürgen Wiedemeyer wohnte ganz in der Nähe, außerdem eignete sich das hügelige, waldlose Gebiet zu beiden Seiten der Allee perfekt für Flugübungen. Anthony Fetters, damals 62 Jahre alt, war genau das, was man sich landläufig unter einem Texaner vorstellt: knorrig, ein bisschen wortkarg, aber durchweg liebenswert. Mit seiner Frau verbrachte er viel Zeit in Menz, denn ihre Mutter stammte aus dem Ort und nach der Wende hat die Tochter das familieneigene Grundstück rückübertragen bekommen. Der eigentliche Wohnort war aber Bitburg, weil der ehemalige Soldat aus gesundheitlichen Gründen ein amerikanisches Krankenhaus in der Nähe haben musste.

Jürgen Wiedemeyer und Anthony Fetters trafen sich, nachdem der Deutsche das Flugzeug des Amerikaners auf einem ehemaligen russischen Sportplatz unabsichtlich vom Himmel geholt hatte. Beide hatten den gleichen Kanal benutzt. Seitdem waren die Männer auf einer Wellenlänge.

Von Anke Dworek

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