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Oberhavel Nicht so negativ wie befürchtet
Lokales Oberhavel Nicht so negativ wie befürchtet
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00:01 08.12.2015
RE6 aus Hennigsdorf kommend nach Neuruppin. Quelle: Christian Schmettow
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Oberhavel

Zum Fahrplanwechsel der Bahn ab 13. Dezember wird es umfangreiche Änderungen im S-Bahn- und Regionalverkehr geben. So werden neben den S-Bahnen erstmals auch Regionalzüge am wichtigen Verkehrsknoten Berlin-Ostkreuz halten. Die Eröffnung der neuen Fernverkehrsstrecke zwischen Halle bzw. Leipzig und Erfurt hat auch Auswirkungen auf den Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg, da die Fahrpläne an die veränderten Zeiten der ICE- und IC-Züge zwischen Leipzig, Berlin und Hamburg angepasst werden müssen. Betroffen hiervon sind unter anderem die Linien RE2, RE3, RE5, RB10 und RB14. Geändert wird deshalb die Linienführung von RE3 und RE5. Die Linie RE5 verkehrt von Stralsund bzw. Rostock über Oranienburg nach Berlin und dann neu weiter in Richtung Wünsdorf-Waldstadt, die Linie RE3 stattdessen nach Elsterwerda.

Durch das neue Fahrplankonzept im Bereich Spandau – Nauen fahren die Züge der RE6 von Berlin-Gesundbrunnen in Richtung Hennigsdorf etwa 15 Minuten später, dadurch kann die Standzeit in Hennigsdorf in Richtung Neuruppin von bisher 20 Minuten auf nur noch sechs Minuten verkürzt werden. In der Gegenrichtung bleibt es beim Zehn-Minuten-Stopp in Hennigsdorf. Komplett gesperrt wird der Abschnitt zwischen Wünsdorf und Elsterwerda ab 5. August 2016 bis 2017 wegen des Neubaus der Dresdner Bahn.

Ganz neu im Angebot ist der Stundentakt von Zügen der RB 20 zwischen Potsdam, Golm über Hennigsdorf nach Oranienburg. Allerdings fahren diese Züge nur von montags bis freitags.

Einen Betreiberwechsel gibt es es auf der Regionalbahn RB12 von Templin über Oranienburg nach Berlin. Die Linie wird zukünftig von der Niederbarnimer Eisenbahn bedient und bis Berlin Ostkreuz verlängert (bisher Lichtenberg). Mit Verlängerung der Linie entfällt der wechselseitige Anschluss zwischen den Linien RE5 und RB12 im Bahnhof Oranienburg. Die Umsteigemöglichkeit aus Templin in Richtung Berlin- Hauptbahnhof blieben gewährleistet, teilt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) mit. Es entfällt die Umsteigemöglichkeit von Neustrelitz in Richtung Lichtenberg, gleichsam jedoch auch die lange Standzeit der Züge in Oranienburg. 20 Minuten müssen Bahnfahrer derzeit in der Kreisstadt überbrücken, bevor die Fahrt weitergeht. Mit dem Wegfall der Zwangspause reduziert sich die Fahrzeit: Von Zehdenick aus braucht die Bahn knapp eine Stunde. Auch der S-Bahn-Ring werde umsteigefrei erreicht werden, heißt es weiter. Der erste Zug ab Oranienburg nach Berlin Ostkreuz bietet weiterhin den Anschluss vom RE 5 mit Halt in Grüneberg und Nassenheide.

Ebenfalls von der Niederbarnimer Eisenbahn wird künftig die RB 54 von Berlin über Löwenberg nach Rheinsberg betrieben. Die Fahrten beginnen und enden in Löwenberg mit Anschluss auf die Züge der Linie RB 12. Der Anschluss zu den Zügen der Linie RE 5 wird laut VBB mit erhöhten Übergangszeiten weiterhin angeboten. Die Linie verkehrt allerdings nur vom 25. März bis 30. Oktober 2016. Dasselbe gilt für den Warnemünde-Express, der an Wochenenden und Feiertagen in der Sommersaison von beziehungsweise nach Berlin – Fürstenberg – Warnemünde verkehrt.

„Wir sind froh, dass die massiven Auswirkungen der Eröffnung der Fernverkehrsstrecke nicht so negativ zu spüren sind, wie befürchtet“, sagt VBB-Sprecherin Elke Krokowski. Auch die Schaffung zusätzlicher Fahrradabteile in den Zügen von RE5 und RE3 in der Sommersaison begrüßt sie.

Von Marion Bergsdorf

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