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Niederländisch in der Mittagspause

Kreisvolkshochschule Oberhavel: Niederländisch in der Mittagspause

Beginn des Frühjahrssemesters der Kreisvolkshochschule Oberhavel: 60 neue Kurse sind im Angebot. Und dabei sind einige Überraschungen.

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Froukje Mulder gibt in der Kreisvolkshochschule Englisch- und Niederländisch-Unterricht.

Quelle: Stefan Blumberg

Oranienburg. „Ich bin neu hier“, sagt Marlis Antonissen. Die Oranienburgerin saß am Mittwoch das erste Mal im Englisch-Unterricht der Kreisvolkshochschule (KVHS) Oberhavel. Vorkenntnisse hat sie. „Aber ich möchte noch etwas von der Welt sehen – da hilft mir Englisch weiter.“ Und für den Kopf wolle sie auch etwas tun. Dieser Englischkurs ist einer von 350 Kursen, den die Kreisvolkshochschule im Frühjahrssemester, das in dieser Woche begonnen hat, anbietet. „Jetzt sind es 60 neue Kurse, die bei uns belegt werden können“, sagt Anna Drosdowska, die Leiterin der KVHS. Dazu gehören Objekte/Collagen, Yoga oder Zumba. Ein neues Format sei, so die Leiterin, „Politik verstehen, über Politik reden“. Die Premiere lief am Mittwoch im Oranienwerk. „Wir sehen solche Angebote als unseren Auftrag an. Die Volkshochschule sei ein Ort des Austausches, an dem man sich mit politischen, gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt“, so Anna Drosdowska. Dozent Bernd Wilker fungiere da als Moderator.

Beständigkeit und Überraschungen

Für Als Pilotprojekt gilt „Niederländisch in der Mittagspause“. Gedacht für die, die abends keine Zeit oder keine Lust haben, zur Kreisvolkshochschule zu gehen. Gudrun Pernak (Oranienburg), sagt, was sie bewegt, in den Kurs zu kommen: „Ich fahre mit meinem Sohn und meinem Enkel dieses Jahr in die Niederlande. Ich möchte einfach die wichtigsten Begriffe kennen, wenn ich in ein anderes Land fahre.“ Siegrid Leinhos (Oranienburg) betreue Kinder, die in die Niederlande fahren. „Ich kommuniziere mit den Gasteltern auf Niederländisch. Das ist manchmal schwierig zu verstehen. Die Kinder können die Sprache. Ich möchte sie verstehen.“ Die Kreisvolkshochschule sei eine lebendige Einrichtung, so die Leiterin. Oberhavels Sozialdezernent Matthias Rink erklärt: „Wir brauchen die Beständigkeit, aber auch das Überraschende.“ Die KVHS reagiere auf Wünsche der Kunden. Angebote fallen raus, andere kommen dazu.

Es werden täglich mehr Anmeldungen

2161 Anmeldungen verzeichnete Anna Drosdowska am Mittwoch: „Und es werden täglich mehr.“ Das habe mit den neuen Angeboten zu tun, auch mit den neuen Standorten wie dem Nordkreis. Dort gebe es zum Beispiel eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Heimatmuseum Gransee. Eine zweite Hauptsäule der KVHS, so Matthias Rink, solle in Birkenwerder aufgebaut werden; als Bildungscampus mit Regine-Hildebrandt-Schule, Kreismusikschule und Kreisvolkshochschule. Und für Oranienburg sei man auf der Suche nach einem neuen Standort, weil der jetzige den Anforderungen nicht mehr gerecht werde.

https://kvhs.oberhavel.de

Von Stefan Blumberg

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