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Nistkästen für den Tierpark

Germendorf Nistkästen für den Tierpark

Mädchen und Jungen der Naturschutz AG der Germendorfer Grundschule haben am Mittwochnachmittag mit dem Leiter der zoologischen Abteilung des Tierparks Germendorf, Nistkästen angebracht. Einer ist für Spatz, Meise & Co., der zweite für den Waldkauz.

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Sascha Clemens, Leiter der zoologischen Abteilung, hilft beim Anbringen.

Quelle: Kugler

Germendorf. Zwei Nistkästen haben die elf Mädchen und Jungen der AG Naturschutz der Germendorfer Grundschule am Mittwochnachmittag im Tierpark Germendorf angebracht. Die Plätze hatte Sascha Clemens ausgesucht, Chef der zoologischen Abteilung des Tierparks. Der eine Nistkasten wartet nun auf den Einzug von Meise, Spatz & Co. im kommenden Frühjahr im Freigehege bei den Rehen, der andere ist ein Spezialkasten für den Waldkauz. Der kam an einen Baum im Hochwald am Dinosaurier-Park.

„Die Kinder hatten gefragt, ob sie die Kästen hier unterbringen können. Und Platz haben wir ja wirklich genug“, so Sascha Clemens. Der Zootierpfleger aus Berlin hatte im Tierpark vor acht Jahren gelernt und war nach einigen Berufsjahren im Fränkischen 2015 nach Germendorf zurückgekehrt. Er ist der „Chef“ von 600 Tieren von 76 Arten. Und Eines geht für ihn über alles: „Dass sich jedes Tier im Park wohlfühlt. Die meisten haben dreimal so viel Platz bei uns, wie vorgeschrieben.“ Die jüngsten Neuzugänge waren Ende 2016 zwei Steinkäuze. Clemens hofft auf Nachwuchs bei diesen seltenen Tieren im kommenden Jahr, „der geht dann zur Auswilderung in den Harz“. Für Greifvögel hat er ein besonderes Faible. Und irgendwann, so hofft er, gehe auch sein Kindheitstraum in Erfüllung: „Wölfe im Tierpark.“ Wegen dieser faszinierenden Tieren sei er Pfleger geworden.

Am Mittwochnachmittag brachte er mit den Kindern der 3. bis 6. Klassen die Nistkästen an. Sie könnten gern noch mehr bringen und auch selbst anbringen, zum Beispiel im Areal der Ende 2016 stillgelegten Kiesgrube, wo sich heute ein Naturlehrpfad befindet. „Der steht jedem offen.“ Die AG der Schule gibt es schon viele Jahre. Erstes Projekt zusammen mit dem Nabu in Eden war der Bau eines Nistkastens, der bis heute Falken in den Turm der Germendorfer Kirche lockt.

Von Heike Bergt

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