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Oberhavel Noch steht ein Minus drin
Lokales Oberhavel Noch steht ein Minus drin
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00:44 25.08.2014
Quelle: Daniel Reinhardt
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Hohen Neuendorf

Nach den Worten der Fachbereichsleiterin weist der Ergebnishaushalt in der Ausgaben- und Einnahmendifferenz „eine glatte, schöne schwarze Null“ aus. Ein Fragezeichen stehe allerdings hinter den außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen. Es sei nämlich nicht klar, welche Preise sich bei Grundstücksverkäufen erzielen lassen. Außerdem werde weniger verkauft, weil der Stadt das Tafelsilber eben irgendwann ausgehe.

„Im Finanzhaushalt sieht es nicht ganz so gut aus“, resümierte Elke Christians. Den Einzahlungen von 38,36 Millionen Euro stehen Auszahlungen von 47,86 Millionen Euro gegenüber. Das Minus betrage rund 9,5 Millionen Euro. Dieses Defizit begründe sich in erster Linie aus den Investitionen. Allein für den Rathausneubau sind für das nächste Jahr bereits 5,15 Millionen Euro veranschlagt. Die Restsumme zur beschlossenen Kostenobergrenze von 7,5 Millionen Euro verteile sich auf die beiden Folgejahre.

Für den neuen Bergfelder Sportplatz auf Schönfließer Gemarkung sind 2015 weitere zwei Millionen Euro veranschlagt. Das sei allerdings eher ein „Fingerzeig“, so Ausschussvorsitzender Manfred Hick vor dem Hintergrund, dass eine so schnelle Umsetzung kaum realistisch erscheint. Bereits begonnen haben dagegen die Sanierung und der Umbau des Bahnhofsgebäudes, für den im nächsten Jahr 900.000 Euro eingeplant sind.

Für den Ausbau des kommunalen Wohnhauses in der Karl-Ludwig-Straße sind 450.000 Euro vorgesehen, für die Regenentwässerung in der Stadt rund eine halbe Million Euro. 200.000 Euro sind laut Entwurf für den Ankauf von Grundstücken für die Zentrumsentwicklung reserviert.

Um sich ein realistisches Bild von der Finanzsituation der Stadt und den Investitionen machen zu können, forderten die Stadtverordneten zusätzliche Informationen. „Wo sind die Kennzahlen, die wir beschlossen haben?“, erkundigte sich Raimund Weiland (CDU). Eine Auflistung der Investitionen sowie eine Übersicht über Rücklagen und Rückstellungen forderte Inka Gossmann-Reetz (SPD). Elke Christians sicherte die Zuarbeit zu. Mit den Kennzahlen lassen sich Kosten und Nutzen in den Bereichen Jugendarbeit, Schule, Kita und Sport vergleichen.

Von Helge Treichel

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