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Nordische Nacht mit Ritterballaden

Skandinavische Mystik im Schlosshof Liebenberg Nordische Nacht mit Ritterballaden

Drei tolle Frauen vom skandinavischen Trio „Huldrelokkk“ mit beeindruckenden Stimmen, instrumentaler Brillanz und ansteckender Musizierfreude, ein lauer Sommerabend sowie ein festlich angestrahltes Schloss in Liebenberg. Was braucht es mehr für eine wunderbare nordische Nacht?

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Huldrelokkk vor dem Turm des irischen Doonagore Castle aus dem 16. Jahrhundert

Quelle: Gawande

Liebenberg. Drei tolle Frauen vom skandinavischen Trio „Huldrelokkk“ mit beeindruckenden Stimmen, instrumentaler Brillanz und ansteckender Musizierfreude, ein lauer Sommerabend sowie ein festlich angestrahltes Schloss in Liebenberg. Was braucht es mehr für eine wunderbare nordische Nacht?

Open-Air-Konzert im Schlosshof von Liebenberg

Open-Air-Konzert im Schlosshof von Liebenberg

Quelle: Ulrike Gawande

„Es hat mir sehr gut gefallen“, lautet das begeisterte Resümee von Lothar Wartini aus München, nach dem Open-Air-Konzert am Freitagabend im Schlosshof Liebenberg. Besonders der zweite Teil des Abends mit der Musik aus Skandinavien habe es ihm angetan. Er sei erstaunt welch kulturelles Angebot das Berliner Umland zu bieten habe.

Die stimmungsvoll angestrahlten Gebäude rund um den Schlosshof

Die stimmungsvoll angestrahlten Gebäude rund um den Schlosshof.

Quelle: Ulrike Gawande

Im Rahmen des Flötenfestivals habe man erstmals auch schon am Freitag den Zuschauern etwas bieten wollen, erklärt Kulturmanagerin der gastgebenden DKB-Stiftung Genia Börer-Hoffmann. In diesem Fall ein Doppelkonzert, zu kostenlosem Eintritt.

Der Liebenberger Schlosshof am frühen Abend

Der Liebenberger Schlosshof am frühen Abend.

Quelle: Ulrike Gawande

Den Beginn machte das Ensemble Luxurians um die Cembalo-Virtuosin Alina Rotaru. Lebensalterbilder war das anspruchsvolle Programm mit Kompositionen des 15. Jahrhunderts bis zur Gegenwart überschrieben. Angelehnt an das Bild mit Schwertlilienblüten von Albrecht Dürer.

Paula Pinn verzaubert das Publikum mit den Klängen ihrer Blockflöte

Paula Pinn verzaubert das Publikum mit den Klängen ihrer Blockflöte.

Quelle: Ulrike Gawande

Ruhig und kraftvoll intonierte die Mezzosopranistin Bineta Diouf Lieder von John Dowland und die erst 16-Jährige Stiftungs-Stipendiatin Paula Pinn verzauberte durch Perfektion auf der Blockflöte die Zuhörer. Bertram Maxim Gärtner wurde beim Rezitieren zum „Feuerspuckerjongleur“. Er jonglierte mit Worten, als Feuerspucker der Trauer und des Schweigens. Nur die Spatzen und die Pfauen des Schlosses mischten sich in die gesprochenen Texte oder die wundervoll beruhigende Musik von Cembalo und Lauten mit ein.

Detail des Schlosses

Detail des Schlosses

Quelle: Ulrike Gawande

Langsam zog die Dämmerung herauf und verwandelte den illuminierten Schlosshof in einen Ort aus einer anderen Welt. Die Spatzen verstummten. Nur die Grillen zirpten unverdrossen weiter.

der illuminierte Schlosshof

der illuminierte Schlosshof

Quelle: Ulrike Gawande

Im zweiten Konzertteil eroberte Huldrelokkk, was so viel bedeutet wie der Lockruf der Waldnymphen, drei Musikerinnen aus Dänemark, Schweden und Norwegen mit Gitarre, Geige und engelsgleichem Gesang die Bühne. Sie erzählten und sangen von unglücklichen Lieben, grünen Wäldern und tanzenden Trollen.

Musik aus Skandinavien

Musik aus Skandinavien

Quelle: Ulrike Gawande

Mit wenigen Rhythmuselementen wurden mittelalterliche Lieder aus dem schwedischen Gotland, von der Schärenküste Bohusläns oder aus Westnorwegen in moderne Folk-Musik verwandelt. Immer wieder überraschend. Und bei Bedarf wurde aus den 625 Strophen einer typischen Ritterballade kurzerhand 16 Strophen Emanzipation, wenn die Jungfrau sich nicht einfach übers Pferd legen lässt, sondern mit ihren Wünschen den Jüngling in die Flucht schlägt.

Huldrelokkk

Huldrelokkk

Quelle: Ulrike Gawande

„Es hat alles gepasst: fantastische Stimmen, eine wunderbare Akustik und eine überaus angenehme Atmosphäre“, lobt Wolfgang Oertel aus Ahrensfelde den gelungenen Abend. Ihn begeistere die besondere Mystik der skandinavischen Musik. Oft habe man an diesem Abend das Gefühl gehabt, gleich den Trollen beim Tanzen zusehen zu können.

Von Ulrike Gawande

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