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Notfall: Nachbarinnen retten ihm das Leben

Ludwigsaue (Oberhavel) Notfall: Nachbarinnen retten ihm das Leben

Eine Operation hatte für Swen Bilka aus Ludwigsaue (Oberhavel) böse Folgen. Die OP-Narbe hatte sich geöffnet, er blutete stark. Alleine hätte er sich nicht helfen können, aber er hatte hilfsbereite Nachbarinnen. Sie wussten, was zu tun war.

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Swen Bilka hatte nach seinem nochmaligen Krankenhaus-Aufenthalt doch wieder gut Lachen.

Quelle: privat

Ludwigsaue. Inzwischen geht es Swen Bilka aus Ludwigsaue bei Kremmen schon wieder ganz gut, die vergangenen Wochen jedoch waren eher hart. Aber immerhin hat er im Dorf auch ein Stück lebensrettende Nachbarschaftshilfe erlebt, wofür er sehr dankbar ist.

Kürzlich wurde er an der Charité in Berlin in der Leistengegend operiert – nicht das erste Mal. Allerdings gab es diesmal im Nachhinein schwere Komplikationen. „Ich war schon vier Tage zu Hause“, erzählt Swen Bilka. „Ich setzte mich am Morgen auf die Gartenbank und wunderte mich, weshalb es am Bein so heiß wird.“ Es war aber kein verschütteter Kaffee, sondern Blut. Es kam aus der OP-Wunde, die sich wieder geöffnet hatte. „Ich versuchte, sie zu stillen, aber das ging nicht.“

Ein dramatischer Augenblick. Der Blutende wollte daraufhin seine Nachbarin holen, sie ist Krankenschwester. „Leider war sie gerade nicht da.“ Er rief eine andere Nachbarin, „und es trafen beide zur gleichen Zeit dann ein.“ Die Krankenschwester konnte aber so schnell nichts machen, „sie versuchte, die Blutung zu stoppen, die andere Nachbarin rief den Rettungswagen“, erinnert sich Swen Bilka. Aber auch die Sanitäter, die nach Ludwigsaue kamen, konnten erst mal nicht helfen, der Notarzt musste mit dem Helikopter eingeflogen werden. „Er entschied, als klar war, dass die Blutung nicht zu stoppen ist, dass ich in die Charité geflogen werden muss.“

So kam es dann auch. „Mein Leben hing in diesen Minuten wirklich am seidenen Faden“, sagt Swen Bilka. Er ist sehr dankbar, dass er zwei so hilfreiche Nachbarinnen in Ludwigsaue hat, die gleich wussten, was zu tun ist.

Deshalb möchte er sich auf diesem Wege auch bei der Krankenschwester Steffi Gotthard und bei der Nachbarin Kerstin Borchert ganz herzlich bedanken.

Von Robert Tiesler

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