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Oberhavel Nur Holzeinschlag, kein Bauprojekt
Lokales Oberhavel Nur Holzeinschlag, kein Bauprojekt
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00:55 09.10.2016
Ein großer Stapel Holz zeugt von dem Einschlag. Quelle: Helge Treichel
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Schildow

Mancher sorgte sich um seinen Spazierweg, ein anderer um den Auslaufplatz für seinen Vierbeiner: Viele Schildower fragten sich in jüngster Zeit, warum auf dem Waldstreifen westlich der Lessingstraße Bäume gefällt wurden. Sollen dort auch Häuser gebaut werden – wie im gesamten umliegenden Gebiet reichlich geschehen? Diese Frage erreichte in dieser Woche auch die MAZ-Redaktion. Erste Anlaufstelle: das Bauamt der Gemeinde Mühlenbecker Land. Leiter Hanns-Werner Labitzky hat keine Kenntnis von einem etwaigen Bauvorhaben. Eigentlich könne er auch gar nichts auf dem Tisch haben, sagt der Fachmann. Denn die betreffenden Flurstücke seien zum Teil als Waldfläche klassifiziert und befinden sich laut Flächennutzungsplan der Gemeinde überdies im sogenannten Außenbereich. Einziger Hinweis: Es handelt sich um ein Grundstück in Privatbesitz.

Normale Pflegemaßnahme im Wald

Nachfragen im Ort und eine Recherche im Internet ergeben eine Telefonnummer. Christian Müller ist Miteigentümer der betreffenden Erbengemeinschaft. Die Baumfällarbeiten seien erfolgt, um den übrigen Bäumen wieder mehr Platz und Licht zum Wachsen zu geben, sagt er. Das Durchforsten sei also eine normale Pflegemaßnahme für den Wald. Außerdem habe der Einschlag dazu gedient, Nutzholz für den Kamin und Ähnliches zu gewinnen. „Auf der Fläche muss auch mal was gemacht werden“, sagt der Miteigentümer. Ohnehin werde die Fläche immer wieder unerlaubt zum Entsorgen von Grünabfällen und Müll missbraucht, ergänzt seine Frau.

Am Ende steht also fest: Es handelt sich um eine landwirtschaftliche Fläche, teilweise auch um Wald. Eine Bebauung ist laut Eigentümergemeinschaft nicht vorgesehen. Sie ist nach aktuellem Stand auch gar nicht möglich.

Von Helge Treichel

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