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Oberhavel Oberhavel-Feuerwehr zieht 2017er-Bilanz
Lokales Oberhavel Oberhavel-Feuerwehr zieht 2017er-Bilanz
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00:24 06.03.2018
Landrat Ludger Weskamp spricht in Oranienburg bei der Kreisdelegiertenkonferenz der Oberhavel-Feuerwehr. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Das vergangene Jahr war nicht einfach für die Feuerwehr in Oberhavel. Das betonte am Sonnabend Landrat Ludger Weskamp (SPD) beim Kreisdelegiertentreffen in den Räumen der Oranienburger Feuerwache. Die Stichworte lauten: Regen und Sturm. „Ich wünsche mir für 2018 wieder ein normales Jahr“, so der Landrat weiter.

„Die Feuerwehren in Oberhavel sind leistungsfähig und in der Lage, Großlagen zu beherrschen.“ Weskamp lobte die 1710 aktiven Mitglieder in Oberhavel. Allerdings: „Zur Wahrheit gehört auch, dass nicht alles optimal war.“ Wo nachgesteuert werden müsse, sei die Kommunikation mit der Leitstelle, die in schwierigen Situationen wie den großen Regen im Sommer zeitweise nicht erreichbar gewesen sei. Auch dass das Landratsamt in Oranienburg durch die Wasserschäden nicht arbeiten konnte, „wird uns nicht noch mal passieren“, so Weskamp weiter. Der Bau eines neuen technischen Ausbildungszentrums sei das größte Projekt in Zusammenhang mit der Feuerwehr – 2021 soll es nach Worten des Landrates eröffnet werden.

Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes in Oberhavel. Quelle: Robert Roeske

Die Zahl der Mitglieder sei in Oberhavel relativ konstant, sagte Steffen Schönfeld, der Chef des Kreisfeuerwehrverbandes. „Wir pegeln uns bei 1700 ein, damit können wir zufrieden sein.“ Dennoch sei es sehr wichtig, in diesem Jahr weiter für neue Mitglieder zu werben. 770 Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren besuchen eine der Jugendwehren im Landkreis. „Eigentlich könnten wir damit auch zufrieden sein“, sagte Kreisjugendwart Chris Koch. „Aber es könnten immer mehr sein.“ Die Zusammenarbeit zwischen den Jugendwehren und dem Verband sei noch „verbesserlich“, aber man sei da auf einem guten Weg, so Chris Koch.

Sven Martin von der Oranienburger Wehr wünschte sich am Sonnabend zentrale Angebote zur Kettensägen-Ausbildung. Die sei angesichts der zunehmenden Stürme immer wichtiger. Auch die gemeinsame Leitsoftware und die Absicherung der Kräfte sei sehr wichtig, so Martin weiter.

Angehörige der Feuerwehr aus ganz Oberhavel kamen zur Konferenz. Quelle: Robert Roeske

Am Ende der Konferenz ist gewählt worden. Neuer zweiter Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands ist Tobias Cain aus Hohen Neuendorf. Die Wahl des Schatzmeisters fiel erneut auf Thilo Hedke aus Großmutz. Neuer Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit ist Ingo Pahl aus Marwitz.

Von Robert Tiesler

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