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Zu wenig Asylplätze in Oberhavel

Es müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden Zu wenig Asylplätze in Oberhavel

Vor dem Hintergrund der steigenden Asylbewerberzahlen im Landkreis Oberhavel und der Planungen für die Unterbringungskonzeption 2016 fand am Montag eine Beratung des Landrats mit den Bürgermeistern Oberhavels sowie dem Granseer Amtsdirektor statt. Eins scheint klar: die geplanten Plätze reichen nicht aus.

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Quelle: MAZ

Oranienburg. Der Erste Beigeordnete Egmont Hamelow und der Fachbereichsleiter für Soziales, Matthias Kahl, informierten am Montag über den aktuellen Stand der Unterbringung von Asylbewerbern in Wohnungen und Gemeinschaftsunterkünften sowie über die prognostizierte Entwicklung der Zuweisungszahlen in Oberhavel.

Aktuell leben 733 Asylbewerber im Landkreis Oberhavel. Seit Jahresbeginn wurden 131 Asylsuchende aufgenommen. "Um bis Jahresende insgesamt 681 Personen beherbergen zu können, reichen die noch im November 2014 vorgestellten Planungen im Bereich der Wohnungsunterbringung und für die Gemeinschaftsunterkünfte nicht mehr aus", erklärte nach der Beratung Ronny Wappler, Sprecher des Landkreises.

Neben der beabsichtigten Inbetriebnahme von zwei weiteren Gebäuden in Hennigsdorf/Stolpe-Süd mit bis zu 178 zusätzlichen Plätzen bis April 2015 und der neuen Gemeinschaftsunterkunft in Gransee mit bis zu 82 Plätzen sowie den 189 Plätzen in der kreiseigenen Immobilie in Oberkrämer/Bärenklau ab November 2015 müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden.

"Im Rahmen der Planungen für 2016 ist unter anderem beabsichtigt, Asylbewerber zukünftig gleichmäßig innerhalb des Landkreises unterzubringen", so Wappler. Die Verteilung soll sich dabei an den Einwohnerzahlen der einzelnen Kommunen orientieren.

Neben der Nutzung von kreiseigenen Immobilien sei der Landkreis künftig stärker auf die Bereitstellung kommunaler Liegenschaften angewiesen. Um dies zu gewährleisten, verständigten sich der Landkreis, die Bürgermeisterin und die Bürgermeister sowie der Amtsdirektor auf die Prüfung möglicher Standorte zur Unterbringung von Asylbewerbern.

Die Vorschläge sollen anschließend im Rahmen gemeinsamer Gespräche zwischen Kreisverwaltung sowie den Städten und Gemeinden konkretisiert und abgestimmt werden.

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