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Oberhavel Oberhavel: Rathäuser nah am Bürger
Lokales Oberhavel Oberhavel: Rathäuser nah am Bürger
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09:51 01.09.2015
Mit dem Bürgerservice im Rathaus sind die Veltener zufrieden, heißt es aus der Verwaltung. Quelle: Foto: Archiv/ Enrico Kugler
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Oberhavel

Wenn es nach der Verwaltung geht, ist in puncto Bürgerservice in Velten alles paletti.Verbesserungsvorschläge seien in der vergangenen Zeit bei der Verwaltung nicht eingegangen, sagt Mitarbeiterin Yvonne Pelz. Hinweise, die sich aus Gesprächen von Bürgermeisterin Ines Hübner (SPD) und ihrer Mitarbeiter mit Bürgern ergeben, würden – sofern möglich – gern umgesetzt.

Die Zufriedenheit der Veltener passt zu einer Umfrage des Statistischen Bundesamtes. Demnach stellen die Bürger den deutschen Behörden ein gutes Zeugnis aus. Weniger zufrieden sind sie mit der Verständlichkeit der Formulare und Anträge. In Velten sei das kein großes Problem.„Grundsätzlich ist es der Stadt ein Anliegen, ihre Formulare so einfach wie möglich zu gestalten“, erklärt Yvonne Pelz dazu. Zudem gebe es ein Bürgerservice-Büro, in dem stark frequentierte Verwaltungsbereiche zusammengefasst sind. „So finden Bürger schnell Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Anliegen. Lange Wege im Rathaus sind damit passé“, so Yvonne Pelz.

Auch in Schönwalde/Glien haben die Bürger offenbar nichts zu meckern. In den vergangenen Jahren habe es keine Verbesserungsvorschläge der Bürger gegeben, erklärt Bürgermeister Bodo Oehme (CDU). Für Anliegen im Rathaus – von Anträgen für den Wohnberechtigungsschein bis zur Zweitwohnungsteuer – gebe es geringe Wartezeiten, eine Terminvereinbarung sei jederzeit möglich, und man sei schnell bei Vor-Ort-Terminen. Es gibt auch Neuerungen:„Wir können jetzt Passbilder sofort vor Ort machen, prüfen, ob sie biometrisch sind und dann gleich in den Computer einbringen“, so Oehme. Die Oberhaveler Kreisverwaltung setzt – wie viele Kommunen wie Hennigsdorf, Oranienburg und Velten – mittlerweile verstärkt auf das Internet. Auf dem Web-Angebot des Kreises können die Bürger über ein Kontaktformular mit der Verwaltung in Verbindung treten. „Die Fragen und Anregungen werden umgehend bearbeitet“, so Sprecher Ronny Wappler. Zudem sind E-Mail-Adressen und Telefonnummern der Mitarbeiter auf der Internetseite zugänglich. Vor zwei Jahren wurde die Internetseite neu aufgelegt, komplizierte Sachverhalte werden nun mit einfachen Worten erläutert. Auch Menschen mit Handicap, etwa Sehbehinderte, könnten die Seite nutzen, erklärt Ronny Wappler.

Er verweist auch auf das Online-Portal „Maerker“, an dem sich schon rund 75 Brandenburger Kommunen beteiligen. Dort können Bürger Missstände und Verbesserungsvorschläge melden, versprochen wird eine schnelle Rückmeldung. Etliche Städte aus der Region bieten den Maerker-Service im Internet, darunter neun Städte aus Oberhavel. Unter anderem sind Oranienburg, Birkenwerder und Gransee vertreten. Auch Velten hat ein „Maerker“-Portal. Am vergangenen Donnerstag etwa hat ein Bürger dort eine wilde Mülldeponie gemeldet, Foto des Haufens inklusive. „Vielen Dank für den Hinweis, dieser wurde an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet“, steht als Antwort der Verwaltung darunter.

Es sei damit zu rechnen, dass sich das Internetportal noch verbreitet. „Kommunen, die Maerker bereits nutzen, überzeugen ihre Nachbarkommunen davon“, so Susann Fischer, Sprecherin des Inenministeriums.

Von Marco Paetzel

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