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Da waren's nur noch 25

Zwei Bewerber für Landrat-Posten erfüllen nicht die Kriterien Da waren's nur noch 25

Die entscheidende Kreistagssitzung am 27.Mai rückt näher, dann soll die neue Landrätin oder der neue Landrat von Oberhavel gewählt werden. Zwei von 27 Bewerbern, die sich auf die Ausschreibung des Kreistags beworben hatten, sind bereits vorher ausgeschieden.

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Quelle: Reyk Grunow

Oberhavel. Karsten Peter Schröder (SPD), Vorsitzender des Kreistages, gab Montagabend im Kreisausschuss bekannt, dass zwei von 27 Bewerbern, die sich auf die Ausschreibung des Kreistags beworben hatten, nicht die Kriterien erfüllen und somit bereits vorher ausgeschieden sind. Danach sei ein Bewerber älter als die erlaubten 62 Jahre, ein anderer habe zum Zeitpunkt der Bewerbung seinen Hauptwohnsitz nicht in Deutschland gehabt. Er sei zwar deutscher Staatsbürger, lebe aber in der Schweiz.

Folglich sollen nunmehr "nur" noch 25 Bewerber, darunter sieben Frauen, eingeladen werden. Sie dürfen sich am 27. Mai jeweils fünf Minuten lang vorstellen, danach sind noch Fragen der Abgeordneten an die Kandidaten zulässig. Die Sitzung des Kreistages beginnt deshalb schon um 14Uhr.

Streitthema war am Montag im Finanzausschuss wieder das von Bündnis90/Grüne geforderte kostenlose WLAN in den Asylbewerberheimen. Dezernent Ludger Weskamp (SPD) informierte, dass der Kreis in jedem Heim ein Internetzimmer mit einem PC einrichten und im Heim in Lehnitz WLAN für zehn Euro pro Nutzer anbieten wolle. "Sollen sich 200 Flüchtlinge um einen PC schlagen?", kritisierte Ralf Wunderlich (Linke). Parteikollege Ralph Bujok bat darum zu prüfen, ob man WLAN nicht wenigstens an bestimmten Punkten im Heim schaffen könne. Mit zwei zu sechs Gegenstimmen lehnte der Ausschuss den Antrag von Bündnis90/Grüne ab. Der Kreistag hat nun das letzte Wort.

Von Marion Bergsdorf

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Die Stichwahl für einen neuen Landrat in Oberhavel war im März gescheitert. Der SPD-Kandidat hatte die Wahl zwar mit 60 Prozent der Stimmen gewonnen, wegen der geringen Wahlbeteiligung aber die Mindestzahl der Stimmen verfehlt. Dann wurde die Stelle öffentlich ausgeschrieben. Mit dieser Resonanz - auch aus Bayern(!) - konnte aber wohl keiner rechnen.

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