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Oberhavel gewinnt beim Stadt-Umland-Wettbewerb

Drei Kooperationen ausgezeichnet Oberhavel gewinnt beim Stadt-Umland-Wettbewerb

Insgesamt 34 Kooperationen aus Brandenburg hatten ihre Strategien für einen gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum eingereicht. Zwölf Wettbewerbsbeiträge, die von der Jury als besonders zukunftsweisend eingestuft wurden, erhielten die Anerkennung als Stadt-Umland-Kooperation, darunter drei aus Oberhavel.

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Die Bürgermeister Peter Leys (Oberkrämer, links), Ines Hübner (Velten) und Andreas Schulz (Hennigsdorf) bei der Auszeichnung als Gewinnerkooperation im Stadt-Umland-Wettbewerb in Potsdam.

Quelle: Foto: Stadt hennigsdorf

Oberhavel. Er freue sich, dass die Kooperation Oranienburgs mit den Partnern Kremmen, Liebenwalde, dem Löwenberger Land so erfolgreich gepunktet habe, teilte Frank Oltersdorf, Oranienburgs Baudezernent am Mittwoch mit. „Das ist eine Chance für die Region.“ Mit dem Konzept „Tor zum Norden – Region Obere Havel in Bewegung“ war die Kooperation unter Führung der Havelstadt einer von zwölf Gewinnern des Stadt-Umland-Wettbewerbes.

Doch noch zwei weitere Kooperationen aus Oberhavel konnten die Jury mit ihren Konzepten überzeugen: Gransee mit seinen Kooperationspartnern im Norden des Landkreises zum Thema „natürlich-gesund-gemeinsam“ und Hennigsdorf, dass sich zusammen mit Velten und der Gemeinde Oberkrämer unter dem Motto „Zukunftsfähig Leben, wohnen und Arbeiten entlang der Havel“ beworben hatte.

Insgesamt 34 Kooperationen aus Brandenburg hatten ihre Strategien für einen gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum eingereicht. Zwölf Wettbewerbsbeiträge, die von der Jury als besonders zukunftsweisend eingestuft wurden, erhalten die Anerkennung als Stadt-Umland-Kooperation und bekommen so die Möglichkeit für die Projekte Fördermittel von der Europäischen Union zu beantragen. Insgesamt 213 Millionen Euro stehen zur Verfügung. Kofinanziert werden die Projekte von den jeweiligen Kooperationspartnern.

Auch Hennigsdorfs Bürgermeister Andreas Schulz ist glücklich, dass man mit der gewählten Strategie überzeugen konnte. Doch die eigentliche Arbeit beginne erst jetzt. Nun gelte es sich mit den Bürgermeistern der Kooperation zusammenzusetzen, die Projekte zu sichten und zu überlegen, welche Schwerpunkte gesetzt werden. Denn nicht alles könne realisiert werden. So hatte die Hennigsdorfer Kooperation sich für Fördermittel von rund 24 Millionen Euro beworben. 13,96 Millionen Euro sind übrig geblieben. „Das ist gar nicht so schlecht“, so Schulz. Im April will man sich zu ersten Gesprächen treffen und sobald die Richtlinie des Landes vorliegen würde, könne es losgehen.

Hennigsdorfer Augenmerk liegt aus Sicht des Bürgermeisters, bei der Realisierung des Jugendzentrums am Konradsberg, der Unterstützung mittelständischer Unternehmen und der Schaffung von Arbeitsplätzen für Flüchtlinge. Für die ebenfalls eingereichte Herstellung der Barrierefreiheit des Postplatz, könne man alternativ Mittel aus dem Programm für aktive Stadtzentren nutzen.

Stolz über den Gewinn des Wettbewerbs ist man auch in Velten, wo der Ausbau der Radwege zum Bernsteinsee, die Barrierefreiheit des Jugendclubs Oase und die Renaturierung von Flächen auf der Prioritätenliste stehen. „Wir müssen sehen, wo wir uns wieder finden. Entscheiden, was wichtig ist, und wo es mögliche Hürden bei der Genehmigung geben könnte“, erklärte Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner. „Das macht jede Stadt für sich und dann gibt es ein gemeinsames Gespräch.“ Stehen dann die Prioritäten fest, werden die Fördergelder beantragt.

Von Ulrike Gawande

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