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Oberhavel Oberhaveler nach Online-Chat erpresst
Lokales Oberhavel Oberhaveler nach Online-Chat erpresst
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16:28 09.03.2018
Zu erpresserischen Handlungen über das Internet kam es für mehrere junge Männer in der Region Oberhavel und Prignitz/Ruppin in den vergangenen Tagen (Symbolbild). Quelle: DPA
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Oberhavel

Vor einer Betrugsmasche über das Internet warnt die Polizeidirektion Nord aus aktuellem Anlass. Am vergangenen Sonnabend teilte ein 38-jähriger aus dem Landkreis Oberhavel der Polizei einen Vorgang mit, bei dem er eine Frau aus Afrika über einen Internet-Chat kennengelernt hatte und anschließend aufgrund von Aufforderung durch die Frau während eines Videochats sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen hatte. Die Frau forderte später von dem Mann einen Geldbetrag von mehreren Tausend Euro. Das Geld sollte auf ein Konto in der Elfenbeinküste überwiesen werden.

Sexuelle Handlungen im Livechat

Einige Tage später widerfuhr einem 25-Jährigen aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin ähnliches, der anschließend Anzeige wegen Erpressung stellte. Auch er hatte über einen Online-Chat eine Frau aus Afrika kennengelernt und in Livechats sexuelle Handlungen an sich vorgenommen, welche die Frau filmte. Auch in diesem Fall forderte sie den Mann auf, für ihren kranken Großvater in die Elfenbeinküste mehrere Hundert Euro zu überweisen, da sie ansonsten das Videomaterial veröffentlichen würde. Der Mann bezahlte nicht.

Mit Veröffentlichung von Nacktbildern gedroht

Einen Tag später erging es einem jungen Mann aus der Prignitz ähnlich. Nachdem er in einem Internetchat eine Frau aus der Elfenbeinküste kennengelernt hatte, übersandte er ihr nach einiger Zeit Nacktbilder von sich. Kurz darauf erhielt er von der Frau die Forderung, mehrere Hundert Euro zu zahlen, ansonsten würde sie die Bilder im Internet veröffentlichen. Der junge Mann versuchte, die Chatpartnerin nochmals im Internet zu kontaktieren, diese hatte aber ihren Account bereits gelöscht. Er erstattet schließlich Strafanzeige.

Die Kriminalpolizei ermittelt in allen Fällen wegen versuchter Erpressung. Gleichzeitig warnt sie nochmals ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche: „Es sollte jedem bewusst sein, dass derartige Aufnahmen auch missbräuchlich genutzt werden können“, heißt es seitens der Polizeidirektion Nord.

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Von MAZonline

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