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Oberhavels Seen deutlich wärmer als im Vorjahr

Kontrolle der Badegewässer in Oberhavel Oberhavels Seen deutlich wärmer als im Vorjahr

Das Gesundheitsamt Oranienburg hat jüngsten Ergebnisse der Badegewässerüberwachung vorgestellt und urteilt: Die Badegewässer des Landkreises laden weiterhin zum Baden ein. Nur bei Blaualgenansammlungen müssen Eltern vorsichtig sein.

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Das Baden Oberhavels Gewässern bewertet der Landkreis weiterhin als unbedenklich.

Quelle: Foto: dpa-Zentralbild

Oranienburg. Den Sprung in Oberhavels kühles Nass hält die Badegewässerkontrolle des Landkreises trotz gestiegener Außentemperaturen weiterhin für unbedenklich. Nach ihrer jüngsten Probenahme hat das Gesundheitsamt die Ergebnisse der mikrobiologischen Untersuchungen vorgestellt. Fazit: Kein Grund für Beanstandungen.

In der Mehrzahl der Gewässer wurden Temperaturen um die 25 °C gemessen. Der Briesesee in Birkenwerder war mit 22,5 °C am kühlsten. Insgesamt lagen die Messergebnisse mit einer Steigerung um ca. 2 °C weit über den Vergleichswerten des Vorjahres. Die Sichttiefen waren größtenteils gut: Die meisten Gewässer weisen eine Sichttiefe von über 1 m auf. Am tiefsten Blicken lassen der Große Stechlinsee und der Peetschsee mit Werten von mehr als 2 m. Allerdings weisen die Badegewässer bereits erste Algenbildungen auf, die bei hohen Tagestemperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung schneller als gedacht voran schreiten kann. Deshalb sollte jeder Badegast selbst auf blau bis grün gefärbte Algenansammlungen am Ufer achten. Diese würden häufig in Ufernähe angeschwemmt und als dichte schlieren- oder rahmartige Algenteppiche wahrgenommen, so die Pressestelle des Landkreises. Bei besonders dichten Algenanschwemmungen sollte der Behörde zufolge auf das Baden verzichtet werden. Denn einige Blaualgenarten bilden nach Aussage des Gesundheitsamtes Gifte, so genannte Toxine (Microcystine), die beim Schlucken von Wasser aufgenommen werden und zu Erkrankungen führen können. Dabei könne es zu Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Hautreizungen sowie zu allergischen Reaktionen kommen. Eltern sollten deshalb auf ihre Kinder achten, wenn diese im ufernahen Wasser beim Spielen und Toben viel Wasser schlucken.

„Als Faustregel gilt, dass man im knietiefen Wasser die Füße noch sehen sollte“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des Landkreises. Die nächsten Kontrollen wird die Gewässerüberwachung vom 22.08. bis 23.08.2016 vornehmen. Die detaillierten Ergebnisse der Untersuchung können Interessierte unter www.luis-bb.de abrufen.

Von Nadim Baker

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