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Oberhavels Seen laden zum Baden ein

Oberhavel Oberhavels Seen laden zum Baden ein

Badegewässer-Kontrolleure geben nach jüngsten Proben grünes Licht für den Sprung ins kühle Nass. Aktuelle Untersuchungen ergaben keinen Grund für Beanstandungen.

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Oberhavels Wasserkontrolleure geben grünes Licht für die kontrollierten Badeseen der Region (Symbolbild).

Quelle: ZB

Oberhavel. Oberhavels Seen laden zum Baden ein – das vermeldet der Landkreis in einer am Dienstagvormittag verbreiteten Pressemitteilung. So sei ein Sprung in Oberhavels kühles Nass weiterhin unbedenklich. Die Badegewässer-Kontrolleure des Fachbereichs Gesundheit hätten nach ihrer jüngsten Probenahme und den Ergebnissen der mikrobiologischen Untersuchungen keinen Grund zu Beanstandungen gehabt.

In der Mehrzahl der Gewässer wurden Temperaturen zwischen 22 und 23 °C gemessen. Diese entsprachen damit dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Sichttiefen waren bis auf einzelne Ausnahmen gut und lagen in der Mehrzahl der Badegewässer über einem Meter. Die geringste Sichttiefe mit 0,20 m wurde im Beetzer See gemessen; die beste Sichttiefe war im Großen Stechlinsee mit über 1,20 m im Bereich der Badestelle messbar. Sichttiefen unter 0,50 m sind weiterhin im Waldbad Zehdenick mit 0,35 m, im Bernsteinsee in Velten sowie im Großen Wentowsee in Marienthal mit je 0,40 m zu verzeichnen.

Bei der Überwachung der Badegewässer wurde optisch zum Teil bereits eine Algenbildung festgestellt. Es sei davon auszugehen, dass diese bei hohen Tagestemperaturen und intensiver Sonneneinstrahlung voranschreiten könne. Deshalb sollte jeder Badegast selbst auf blau bis grün gefärbte Algenansammlungen am Ufer achten. Diese werden häufig in Ufernähe angeschwemmt und als dichte schlieren- oder rahmartige Algenteppiche wahrgenommen. Als Faustregel wird für Badende empfohlen, dass im knietiefen Wasser die Füße noch zu sehen sein sollten. Zudem solle bei dichten Algenanschwemmungen auf das Baden verzichtet werden.

Einige der Badegewässer der Region neigen aktuell zu einer vermehrten Entwicklung von Blaualgen. Einige dieser Arten bilden Gifte (so genannte Toxine, Microcystine), die beim Schlucken von Wasser aufgenommen werden und zu Erkrankungen führen können. Dabei kann es zu Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Hautreizungen sowie zu allergischen Reaktionen kommen.

Nicht alle im Landkreis vorhandenen Gewässer, die zum Baden einladen, werden durch das Gesundheitsamt auf deren Qualität überprüft. Daher appelliert der Landkreis ausdrücklich an alle Badelustigen, im gewählten Gewässer selbst auf Anzeichen der Algenbildung zu achten.

Die nächsten Kontrollen der Badestellen und Vor-Ort-Messungen plant der Landkreis Mitte August (21.08. und 22.08.2017). Detaillierte Ergebnisse können unter www.luis-bb.de abgerufen werden.

Von MAZonline

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