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Oberkrämer hat ein Hundekot-Problem

Gemeinde will mehr Abfallbehälter Oberkrämer hat ein Hundekot-Problem

Eigentlich müssten Hundehalter, die mit ihrem Liebling unterwegs sind, immer ein Tütchen dabei haben, um die eventuellen Hinterlassenschaften des Vierbeiners zu entfernen. Doch längst nicht alle machen das. Gerade in Vehlefanz ist das ein Problem. Nun sollen in Oberkrämer Hundekotbehälter aufgestellt werden.

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Der Hund ist der beste tierische Freund des Menschen.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Oberkrämer. In allen Ortsteilen von Oberkrämer sollen Hundekotbehälter aufgestellt werden. Darüber beraten gerade alle Ortsbeirate der Gemeinde. „Am schlimmsten ist die Situation in Vehlefanz“, sagte Bürgermeister Peter Leys. Offenbar halten sich längst nicht alle Hundehalter daran, beim Gassigehen ein Tütchen dabei zu haben, um die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu entfernen. „Oft werden aber auch die vollen Tütchen ins Gebüsch geworfen“, erzählt Rotraud Braesicke aus Bärenklau. „Die haben das System nicht verstanden. Das ist ein Problem.“ Irmgard Bach, die am Wendemarker Weg in Bärenklau wohnt, sieht das ähnlich: „An unserer Straße müssten eigentlich zwei Hundekotabfalleimer stehen.“

In der Tat sind in Bärenklau, Eichstädt, Bötzow, Schwante und Vehlefanz je drei sowie in Marwitz und Neu-Vehlefanz je zwei solcher Behälter geplant. Dort würden Hundebesitzer ein Tütchenspender sowie einen Abfalleimer vorfinden. Die Anregung dafür kam vom Bötzower Ortsbeirat.

Die Mitglieder des Ortsbeirates in Vehlefanz sprachen sich am Donnerstagabend dafür aus, im Gebiet rund um den Mühlensee zwei solcher Geräte aufzustellen. „Eigentlich ist es traurig, dass wir darüber nachdenken müssen“, sagte Ortsvorsteherin Erika Kaatsch (BfO).

Ebenfalls in der Diskussion ist eine Leinenpflicht für Hunde. Am Mühlensee gebe es die sowieso, weil es sich um ein Naturschutzgebiet handele, sagte Matthias Schreiber (BfO), Mitglied im Vehlefanzer Ortsbeirat. „Aber das ist ein Automatismus, den kaum jemand kennt.“ Eventuell könnte es deshalb im Gebiet am See eine Informationstafel geben, die auf die Regeln in dem Areal hinweist.

Von Robert Tiesler

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