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Oberkrämer Eisschlecken unterm WM-Segel
Lokales Oberhavel Oberkrämer Eisschlecken unterm WM-Segel
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02:19 30.04.2018
Die Segel am Eispavillon sind gesetzt. LSV-Geschäftsführer Thomas Richter freut’s. Quelle: Robert Roeske
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Schwante

Am Eispavillon zwischen Schwante und Vehlefanz wurden in den vergangenen Tagen Segel gesetzt – am Freitag sogar ein ganz besonderes. Eins, das einem Berliner Seglerteam zu internationalen Erfolgen verhalf: Vizeweltmeister in Mexiko und den USA, Vize-Europameister in Großbritannien, Deutscher Meister und mehrere Top-Platzierungen in weiteren nationalen und internationalen Rennen. Der i-Punkt: der Weltmeistertitel im Jahre 2016 im japanischen Wakayama.

Die Vorbereitungen laufen. Quelle: Robert Roeske

Vier Segel schmücken jetzt die Fläche am Eispavillon, um den Gästen in der warmen Jahreszeit Schatten zu spenden. „Es gibt den Pavillon jetzt seit zwei Jahren. Es lief ganz gut an. Obwohl im vergangenen Jahr das Wetter nicht besonders war, verdoppelten wir da unseren Umsatz. Allerdings haben wir gemerkt, dass die Besucher an sonnigen Tagen Schattenplätzchen suchten. Es gab keine, höchstens hinterm Pavillon“, sagt Thomas Richter, Geschäftsführer der LSV Landwirtschafts GmbH. „Wir überlegten, was wir tun könnten und kauften bei Ebay drei Segel“, so Thomas Richter. Mehr oder weniger zufällig bekam der Schwantener Stephan Goebel von der Aktion Wind und fragte sich, warum die Segel gekauft wurden. „Bei uns liegen die ausgedienten Segel herum“, war seine Antwort. Stephan Goebel ist seit 35 Jahren Mitglied des Joersfelder Segel-Clubs (JSC) in Berlin. Er fördert und managt das aus der Jugendabteilung stammende und seit 2010 gemeinsam segelnde Team des JSC, das mit dem Boot „JJone“ unterwegs ist und vor zwei Jahren den WM-Titel holte. Er brachte das Weltmeistersegel mit und übergab es Thomas Richter. Am Freitag wurde es auf dem Areal am Eispavillon gesetzt. Jetzt sind an der Stelle vier Segel dicht an dicht gespannt und spenden an sonnigen Tagen Schatten.

Hartmut Steinke, Thomas Richter und Dirk Ewest  (v.r.n.l.) stärken sich nach dem Aufhängen des Segels am Milchpavillion. Quelle: Robert Roeske

„Der Bedarf ist da“, sagt Thomas Richter. Die Erfahrung hat gezeigt, dass an guten Tagen bis zu 100 Besucher zeitgleich am Eisautomaten waren. Am kommenden Dienstag, 1. Mai, wird die Eissaison in Schwante eröffnet. Dafür will das Unternehmen gewappnet sein. Thomas Richter geht davon aus, dass das Interesse nicht abebbt. Vielmehr wird sich das Unternehmen noch mehr in Richtung Direktvermarktung bewegen und den Ausbau dieser Angebote forcieren. Die Milchtankstelle befindet sich bereits auf dem Gelände und wird sehr gut angenommen. Die bietet frische, unbehandelte und gentechnikfreie Kuhmilch, die Regio-Box verschiedene Fleisch- und Wurstprodukte von den Weiderindern und Wasserbüffeln an. Seit Oktober 2011 besteht dieses Angebot bereits. Im Eispavillon auf dem Kuhstallgelände kann man eine Vielzahl von Eisvariationen und selbstgebackenen Kuchen genießen. Für die kleinen Gäste ist es ein Spektakel, auf der Strohburg zu tollen, im Sandkasten zu spielen oder mit dem Spielzeugtraktor zu fahren. Ein Blick in den Kuhstall ist jederzeit möglich. „Wir beabsichtigen, einen Schaustall zu bauen. Das wollen die Leute sehen“, so Thomas Richter. Er kündigt auch schon an, dass gegenüber des Eispavillons ein Projekt mit Hühnern angedacht sei.

Aber erst einmal bekommen die Gäste die Segel zu sehen. Stephan Goebel, der das WM-Segel spendiert hat, sagt: „Die ausgediente Genua mit der Segel-Nummer 5475 darf nun am Schwantener Eispavillon seine letzten Winde und Sonnenstrahlen genießen.“

Von Stefan Blumberg

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