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Oberkrämer Ex-Volksbank-Grundstück für die Feuerwehr?
Lokales Oberhavel Oberkrämer Ex-Volksbank-Grundstück für die Feuerwehr?
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17:32 14.03.2019
Die Grube neben der Feuerwehr in Vehlefanz. Quelle: Enrico Kugler
Vehlefanz

Oberkrämer wächst, und auch der Ortsteil Vehlefanz wird auf lange Sicht weitere Wohngebiete und damit mehr Einwohner bekommen. Das könnte auch für die Feuerwehr bedeuten, dass sie irgendwann mal vergrößert werden muss. Deshalb hatte die Vehlefanzer Ortsvorsteherin Erika Kaatsch (BfO) die Idee für einen Grundstückskauf.

Links die Feuerwehr Vehlefanz, rechts daneben das leere Grundstück. Quelle: Enrico Kugler

Konkret geht es um die Fläche an der Lindenallee, auf der sich einst das Gebäude der Volksbank befand. Anfang Juni 2015 war das Haus mitten in der Nacht gesprengt worden. Die Trümmer lagen weit verstreut im Umkreis. Diebe hatten es auf das dort deponierte Geld abgesehen. Das Grundstück ist später beräumt worden, bis heute steht es leer. Die Volksbank selbst wird dort nicht neu bauen, stattdessen steht auf dem Parkplatz am Einkaufszentrum ein Automat in einem Container. Erika Kaatsch, die noch bis Mai Ortsvorsteherin von Vehlefanz ist, kann sich vorstellen, dass auf dem Grundstück Platz für eine Erweiterung der Feuerwehr wäre. Immerhin suchte der Förderverein der Wehr gerade einen Raum für Unterstellmöglichkeiten.

Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys (BfO) ist angesichts dieser Idee eher skeptisch. „Das würde richtig viel Geld kosten“, sagte er. Das Grundstück gehört nicht der Gemeinde, außerdem bestehe dort eine Baugenehmigung. „Diese muss nur umgesetzt werden, aber danach sieht es momentan nicht aus.“

Die Baugrube in Vehlefanz neben der Feuerwehr. Hier stand das gesprengte Bankgebäude. Quelle: Enrico Kugler

Auch Matthias Schreiber (BfO), der Mitglied im Vehlefanzer Ortsbeirat ist, befürchtet, dass ein Kauf des Grundstückes viel Geld kosten könnte. Allerdings teilt er die Ansicht, dass die Feuerwehr auf lange Sicht wachsen werde, wenn auch der Ort weiter wachse. Das Grundstück würde für einen Feuerwehrstandort passen. Bürgermeister Peter Leys wolle sich mal erkundigen, was das Grundstück an der Lindenallee überhaupt kosten solle, dann könne man weitersehen.

Von Robert Tiesler

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