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Oberkrämer Jubiläum: Gartensiedlung ist 100 Jahre alt
Lokales Oberhavel Oberkrämer Jubiläum: Gartensiedlung ist 100 Jahre alt
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16:24 17.04.2019
Mit Broschüre in der Hand: der Geschichtskreis Schwante mit Gerd Kley (2.v.r.) und seinen Mitstreitern. Quelle: Robert Tiesler
Schwante

Jubiläum in Schwante: Vor 100 Jahren wurde im Ort die Gärtnersiedlung gegründet. Aus diesem Anlass erscheint demnächst eine Broschüre, in der es um die Geschichte dieser Siedlung geht. Sie hat 93 Seiten und könnte erstmals am 27. April beim Krämerwaldfest in Wolfslake verkauft werden.

Mehrere Jahre lang haben sich die Mitglieder des Schwantener Geschichtskreises mit der Historie dieser Siedlung befasst. Los ging alles am 6. April 1919 in Berlin. Nach dem Ersten Weltkrieg herrschten menschlich und ökonomisch schwierige Zeiten. Es bildete sich ein Verein für Gärtner-Ansiedlung um eine Erzeuger-Genossenschaft zu bilden. Nach den Bestimmungen des damals neuen Reichssiedlergesetzes sollte eine neue Siedlung geschaffen werden. Als passender Ort wurde Schwante auserkoren – der südliche Teil der Siedlung um den Mühlenweg, die Hauptstraße und den heutigen Gartenweg. Zunächst gab es 160 Parzellen, der Verein für Gärtner-Ansiedlung hatte damals 160 Mitglieder. Die Genossenschaft nannte sich später „Freie Scholle“.

Die Broschüre zu 100 Jahren Gartensiedlung. Beim Krämerwaldfest am 27. April könnte sie schon erhältlich sein. Später dann in der Vehlefanzer Tourismusinfo. Quelle: Robert Tiesler

An der Broschüre, in der die Geschichte nachlesbar ist, haben der Historiker Gerd Kley und Uta Hoffmann gearbeitet. Hilfe hatten sie von Jürgen Ebel, Ingrid Reitmann, Helmut Viereck und Ortsvorsteher Dirk Jöhling. 1000 Euro gab es Druckkostenzuschuss von der Gemeinde Oberkrämer, auch Schwanteland und der Verein Regionalpark Krämer Forst gaben Gelder. Insgesamt wurden etwa 2000 Euro dafür ausgeben.

Am Sonnabend, 4. Mai, startet um 10 Uhr an der Hauptstraße, Ecke Mühlenweg ein historischer Spaziergang durch die ehemalige Gartensiedlung. Dort können sich Interessierte Restbauten aus der damaligen Zeit ansehen, danach gibt es einen Imbiss im „Gartenhaus“

Von Robert Tiesler

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