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Oberkrämer Kirche: Dachsanierung dauert bis November
Lokales Oberhavel Oberkrämer Kirche: Dachsanierung dauert bis November
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19:19 10.10.2018
Pfarrer Markus Schütte auf der Baustelle. Quelle: Enrico Kugler
Marwitz

Die Arbeiten auf dem Dach der Marwitzer Kirche sind weithin sichtbar. Es ist komplett zugedeckt, um das Gebäude steht eine Rüstung. „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagte Pfarrer Markus Schütte am Mittwochnachmittag. Auch finanziell sei man noch einigermaßen im Rahmen. „Die Planung lag bei 150.000 Euro, jetzt sind wir bei 160.000, also nur knapp drüber.“

Vorsicht auf der Baustelle! Quelle: Enrico Kugler

Im August begannen die Arbeiten, bis Ende November könnte das Dach fertig sein. Der Weihnachtsgottesdienst kann stattfinden. „Auf jeden Fall“, bekräftigt der Pfarrer. Zum großen Martinsfest würden die Arbeiten jedoch noch laufen. „Da haben wir keine Chance“, sagte Projektentwickler Winfried Günther. „Es geht alles nur so schnell, wie es geht.“

Bauleiter Tomasz Byczek. Quelle: Enrico Kugler

Oben auf dem Dach werde jedes einzelne Holz angesehen und ausgetauscht, falls das nötig sei. „Was kaputt ist, wird repariert“, so Winfried Günther weiter. In den 90er-Jahren ist die Marwitzer Kirche das letzte Mal saniert worden. Damals seien Deckenbalken direkt auf das Mauerwerk gelegt worden. An zwei Stellen seien durch Risse im Mauerwerk entstanden.

Die Marwitzer Kirche ist eine Baustelle. Quelle: Enrico Kugler

Ein Diskussionspunkt sei das Gesims. Es habe eine Erstgestaltung gegeben, diese sei später zweimal überarbeitet worden. „Die erste Gestaltung ist aber kaum noch sichtbar“, sagte die Restauratorin Julia Steinhagen. „Wir müssen nun entscheiden, auf welchem Niveau wir das wieder herstellen.“ In diesem Punkt werde eng mit dem Denkmalschutz zusammengearbeitet. Eine ähnliche Frage wird sich 2019 beim zweiten Bauabschnitt stellen, wenn es um die Farbe der Fassade geht.

Bauarbeiter auf dem Gerüst. Quelle: Enrico Kugler

50 Prozent der Kosten kommen aus Kirchentöpfen, die andere Hälfte aus dem Staatskirchenvertrag. Auch die Gemeinde Oberkrämer gibt Geld dazu.

Von Robert Tiesler

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