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Oberkrämer Ins Modegeschäft zieht ein Immobilienbüro
Lokales Oberhavel Oberkrämer Ins Modegeschäft zieht ein Immobilienbüro
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17:37 28.08.2018
Andres Irmisch vor seinem zukünftigen Büro auf dem Gelände des Vehlefanzer Einkaufszentrums. Quelle: Robert Tiesler
Vehlefanz

Zurück in Oberkrämer. So steht es auf dem Plakat, das am Fenster des momentan leer stehenden Geschäftes am Vehlefanzer Einkaufszentrum klebt. Andres Irmisch wird sich dort mit seiner Firma Adoria-Immobilien niederlassen. Die Eröffnung ist im Oktober.

Als Wohnort hat Andres Irmisch Oberkrämer nie verlassen. Aufgewachsen ist er in Schwedt, später lebte er in Bärenklau, inzwischen mit seiner Familie in Schwante. Sein Büro allerdings hatte er bislang außerhalb – in Velten. „Ich habe schon lange geguckt, ob ich hier was finde“, erzählt er. Als er jedoch in Oberkrämer nicht fündig war, ging er mit seinem Büro in die Nachbarstadt. „Aber für mich war ich immer ein Teil von Oberkrämer“, sagt er.

Der Raum noch leer – noch. Quelle: Robert Tiesler

Im Juli räumten die vorherigen Betreiber des Modeladens das Geschäft, das sich zwischen dem Supermarkt und dem kleinen Lottoladen befindet. 82 Quadratmeter stehen Andres Irmisch und seiner Mitarbeiterin in Vehlefanz zur Verfügung. In den nächsten Wochen soll der leere Raum neu gestaltet werden. „Vorn entsteht der Empfangsbereich.“ Dort werde auch ein Tisch stehen, an dem seine Mitarbeiterin sitzt. „Hinten entsteht mein Bereich, mit einer großen Glasscheibe, damit man gesehen wird.“ Alles soll offen sein, bis auf einen kleinen Beratungsraum.

Bis Ende September muss er sein Büro in Velten geräumt haben, dann soll es in Vehlefanz losgehen. Was gar nicht so leicht sei bei der aktuellen guten Auftragslage der Handwerker in der Region. Den Trockenbau hat aber schon eine Firma aus Schwante für ihn übernommen.

Die Lage im Ort, direkt an der Lindenallee, bezeichnet Andres Irmisch als sehr gut. „Ich bin hier im Zentrum, alles ist gut erreichbar, es gibt Parkplätze.“ Es handele sich um einen tollen Standort für sein Büro, sagt er. Er habe nicht nur Kunden in Oberkrämer und der Region, sondern auch in Berlin und noch weiter entfernt.

Seit 2014 arbeitet er in der Immobilienbranche. Davor war er in der Persönlichkeitsberatung tätig und ganz früher in Oranienburg im sozialen Bereich, wie er erzählt. Adoria-Immobilien startete einst in seinem damaligen Wohnhaus in Bärenklau. Der Name Adoria sei ein Fantasiename, sagt er. „Aber sehr wohlklingend.“

In Sachen Immobilien sieht er für Oberkrämer „ein riesiges Potenzial.“ Gerade in Vehlefanz werde immer weiter verdichtet. „Deshalb wird auch der Bedarf an Beratungen im Bereich der Immobilien steigen.“ So lange in Berlin die Wohnungsnot so stark bleibe, werde Oberkrämer weiter Zuzug haben.

Andres Irmisch ist auch der Kreisvorsitzender des Mittelstandsverbandes in Oberhavel. Für die CDU sitzt er in der Gemeindevertreterversammlung von Oberkrämer. Dort spürt er auch schon die unmittelbaren Folgen des massiven Zuzugs nach Oberkrämer. „Da muss man mit Verstand und Augenmaß alles kalkulieren, und wir müssen uns fragen: Wie weit wollen wir gehen?“

Von Robert Tiesler

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