Volltextsuche über das Angebot:

0 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Oberlack bleibt Bürgermeister in Glienicke

Stichwahl Oberlack bleibt Bürgermeister in Glienicke

Jubel bei Hans Günther Oberlack: Der Amtsinhaber holte am Sonntag bei der Stichwahl um das Bürgermeister-Amt in Glienicke 59,7 Prozent der Stimmen und bleibt damit für weitere acht Jahre im Amt.

Voriger Artikel
Kein Gemüsegarten, stattdessen Graffitiwand
Nächster Artikel
Eine Straße als Brücke

Bürgermeister Hans Günther Oberlack (FDP/CDU) bleibt im Amt.

Quelle: FOTO: Enrico Kugler

Glienicke. Jubel bei Oberlack, Enttäuschung bei Klein: Der Amtsinhaber hat Sonntagabend bei der Stichwahl um das Bürgermeister-Amt das Rennen gemacht und bleibt für weitere acht Jahre im Amt. Hans Günther Oberlack (FDP) holte 59,7 Prozent der Stimmen und verwies Herausforderer Uwe Klein (SPD, 40,3%) auf Rang zwei. „Ich bin zufrieden, es war ein schrecklich spannender Tag und Wahlkampf“, sagte Oberlack nach der Bekanntgabe des Ergebnisses, die er Zuhause verfolgte. Um Ruhe zu finden, habe er zuvor die Kirche besucht – „einfach, um zu singen.“ Mit seinen 60 Prozent zeigte er sich zufrieden. „Die 40 Prozent von Herrn Klein zeigen aber, dass es ihm gelungen ist, gut zu mobilisieren.“

Nachdem Amtsinhaber Oberlack bei der Bürgermeisterwahl am 24. September die Stimmenmehrheit mit 45,6% verfehlte, musste am Sonntag die Stichwahl entscheiden. Klein hatte bei der Erstwahl 26,6% der Stimmen erhalten. „Ich freue mich, dass ich das Mandat weiter habe. Es liegen Aufgaben vor mir. Es ist ein Auftrag, weiter zu arbeiten.“

Amtsinhaber Oberlack wird nach dem Wahlausgang von Freunden gefeiert

Amtsinhaber Oberlack wird nach dem Wahlausgang von Freunden gefeiert.

Quelle: Helge Treichel

Herausforderer Uwe Klein war enttäuscht, versprühte aber am Abend gleich wieder Ausbruchsstimmung: „Herzlichen Glückwunsch an Herrn Oberlack zum Sieg“, sagte er. „Alles über 40 Prozent werte ich für mich als deutlichen Erfolg.“ Für Klein gibt es keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Ich war gestern Fraktionsvorsitzender der SPD in der Gemeindevertretung, Vorsitzender des Sozialausschusses und Abgeordneter des Kreistages. Das werde ich morgen auch sein. Wir werden unsere Ziele weiter verfolgen und die Sacharbeit in der Fraktion voranbringen.“ Parallel bedauerte Klein, dass die Stichwahl durch das gewählte Prozedere bei der Briefwahl anfechtbar sei. Er werde den Urnengang aber akzeptieren.

Uwe Klein (rechts) bekam Schützenhilfe von Alt-Bürgermeister Joachim Bienert (SPD), der in der Stichwahl vor acht Jahren ebenfalls Oberlack unterlag

Uwe Klein (rechts) bekam Schützenhilfe von Alt-Bürgermeister Joachim Bienert (SPD), der in der Stichwahl vor acht Jahren ebenfalls Oberlack unterlag.

Quelle: Helge Treichel

5191 von 10.186 wahlberechtigten Glienickern gingen an die Wahlurne – eine Beteiligung von 51 Prozent. Vor zwei Wochen waren es noch 82,1 Prozent.

Alte und neue Bürgermeister

Auch in anderen Gemeinden Brandenburgs fanden am Sonntag Stichwahlen um das Bürgermeisteramt statt. In Königs Wusterhausen
wird Swen Ennullat von den Freien Wählern neuer Bürgermeister. Er setzte sich bei der Stichwahl mit 71,5 Prozent der Stimmen gegen den SPD-Kandidaten Heinz-Georg Hanke durch. Sein Herausforderer bekam 28,5 Prozent.

Das Rathaus von Eisenhüttenstadt wird künftig von einem Sozialdemokraten regiert. Bei der Bürgermeister-Stichwahl setzte sich am Sonntag Frank Balzer (SPD) gegen Amtsinhaberin Dagmar Püschel (Linke) durch. Nach Angaben der Stadt stimmten 67,9 Prozent der Wähler für ihn.

Von Sebastian Morgner und Helge Treichel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg