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Oberschule: Kreisverwaltung prüft Zahlen

Oberkrämer Oberschule: Kreisverwaltung prüft Zahlen

In Oberkrämer kämpfen Eltern, Politiker und Vertreter der Gemeindeverwaltung darum, dass Kinder aus dem Ort einen Platz auf einer weiterführenden Schule bekommen. Sie befürchten, dass die Plätze knapp werden. Möglich sei auch eine neue Schule in Oberkrämer. Am Montag fand ein erstes Gespräch im Landratsamt statt.

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An den Oberschulen in der Region sind die Plätze knapp – wie hier an der Diesterweg-Oberschule in Hennigsdorf.

Quelle: Robert Roeske

Oberkrämer. Die Entwicklung der Kinderzahlen in der Region verläuft anders als erwartet. Deshalb befürchten vor allem Eltern in Oberkrämer, dass für ihre Kinder an weiterführenden Schulen bald zu wenig Platz sein wird.

Nach einer ersten Diskussionsveranstaltung dazu Ende August in Bötzow sowie Gesprächen in der Gemeindeverwaltung gab es am Montagnachmittag ein Treffen im Oranienburger Landratsamt. Mit dabei waren unter anderen der kommissarische Kreisbildungsdezernent Matthias Kahl, Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys und die Bötzower Elternvertreterin Mandy Krenz.

Elternvertreterin Mandy Krenz und Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys

Elternvertreterin Mandy Krenz und Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys.

Quelle: Robert Tiesler

Alle Seiten machten ihre Positionen deutlich. „Es war ein vernünftiges Gespräch“, bilanzierte Peter Leys das Treffen am Montag. „Wir haben unseren Kenntnisstand bezüglich der Entwicklungszahlen dargelegt.“ Aus seiner Sicht habe inzwischen auch die Kreisverwaltung erkannt, dass die Entwicklung der Schülerzahlen eine andere ist als noch vor einem Jahr prognostiziert. Die auch von ihm im Vorfeld befürchtete Blockadehaltung sei ausgeblieben, so Leys weiter. „Noch denkt man im Landkreis aber, dass man das beherrschen kann“, sagte er außerdem. Wie Kreis-Presssprecher Ronny Wappler mitteilte, sollen die Zahlen geprüft werden, für Anfang Dezember ist ein weiteres Gespräch geplant.

Da könnte es auch darum gehen, wie die Entwicklung konkret in Hennigsdorf und Velten weitergehe – die beiden Städte und ihre Oberschulstandorte sind von diesem Thema unmittelbar betroffen. Elternvertreterin Mandy Krenz könnte sich damit anfreunden, wenn die Situation durch Neuplanungen in Hennigsdorf oder Velten entspannt werden könnte, sagte sie.

Von Robert Tiesler

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