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Oberhavel Oberschulen in Oberhavel sind überfüllt
Lokales Oberhavel Oberschulen in Oberhavel sind überfüllt
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09:07 25.06.2015
Für viele Kinder aus Oberkrämer wird die Kremmener Goethe-Oberschule als Ausweichplatz angeboten. Quelle: Robert Tiesler
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Oberkrämer

Sieben Familien aus Bötzow und Marwitz haben sich mit einem offenen Brief an Landrat Ludger Weskamp (SPD) gewandt. Darin sprechen sie die Probleme beim Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule in Oberhavel an. Wie berichtet ist für sie und ihre Kinder weder der Erst- noch der Zweitwunsch in Hennigsdorf berücksichtigt worden.

Es stünden, so heißt es in dem von den Familien unterzeichneten Brief, gegensätzlich der Aussagen des Schulamtes, grundsätzlich nicht genügend Plätze auf weiterführenden Schulen zur Verfügung. „Den Kindern in Oberkrämer wird zugemutet, einen Fahrweg von teilweise über einer Stunde in Kauf zu nehmen.“ Es könne nicht zum Wohl des Kindes sein, wenn zu den psychischen Belastungen durch die Absagen der Schulen in unmittelbarer Nähe jetzt auch noch der Verzicht auf Freizeit und Hobbys dazukommt.

Laut der Eltern hätten die Albert-Schweitzer-Oberschule in Hennigsdorf signalisiert, dass Kapazität und Lehrkräfte für eine zusätzliche Klasse zur Verfügung stünden. „Das Schulamt zeigt keinerlei Bereitschaft, dem zuzustimmen“, so heißt es im Brief. „Als Absagegründe wird den Eltern die Entfernung von 6,2 Kilometern genannt und gleichzeitig wird den Kindern eine Schule in 17 Kilometern Entfernung angeboten.“

Das Problem betreffe nicht nur Oberhavel. „Leider wurde es bisher von den Eltern nur hingenommen.“ Die Eltern fordern von Landrat Weskamp eine Stellungnahme. Das Schreiben habe ihn erreicht und werde in den nächsten Tagen beantwortet, so Kreis-Pressesprecher Ronny Wappler am Mittwoch. Der Landkreis sei jedoch nicht in die Entscheidung des Landesschulamtes einbezogen worden. Momentan werde an der Schulentwicklungsplanung gearbeitet. Der Entwurf solle im Herbst vorliegen.

Von Robert Tiesler

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