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Oberhavel Ohne viel Schnickschnack – aber das, was man braucht
Lokales Oberhavel Ohne viel Schnickschnack – aber das, was man braucht
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09:00 16.03.2018
Ein Blick ins Innere: Zeitungen, Blumen, Getränke, Spielsachen sind im Konsum zu bekommen – und noch viel mehr. Quelle: FOTO: privat
Neuholland

Für mich ist es nur ein Katzensprung. Einmal quer durchs Dorf – und schon bin ich im „Neuholländer Konsum“. Zu Fuß, per Rad oder – natürlich nur, wenn es die Zeit nicht anders erlaubt – mit dem Auto. Es ist der Flachbau am Liebenberger Damm 2, in dem früher Lehrlinge untergebracht waren. Vor 14 Jahren baute ihn Marina Serno um zum „Neuholländer Dorfkonsum“, sie machte sich damals selbstständig. Es ist einer der wenigen verbliebenen kleinen Einkaufsläden, wie man sie aus früheren Zeiten kennt. Keine schrillen Farben, kaum bunte Reklame, sondern einfach das, was der Kunde braucht. Käse, frische Wurst aus Zehdenick oder selbstgefertigte Salate aus Großwoltersdorf. Kaffee, Butter, Mehl, Zucker, Suppen, Gemüse, Waschmittel, Körperpflegemittel. Diverse Getränke stehen in einer Ecke. Für Kinder findet sich immer eine Kleinigkeit – Spielzeug oder etwas Süßes. Wer lesen möchte, muss nicht einmal Geld für ein Buch ausgeben, er kann sein eigene Lektüre mitbringen und sie gegen vorrätige Bücher eintauschen. Der Renner sind die stets frisch aufgebackenen Brötchen. Die werden Marina Serno täglich förmlich aus der Hand gerissen. Und noch relativ neu ist das Angebot, dass man seine Brötchen-Bestellung für Sonnabend – an dem Tag möchte sie so wenig Ware wie möglich übrig behalten – auch nachts per Whats-App aufgeben kann. So kann sie die bereitgestellte Ware optimieren. Zeitungen vertreibt sie auch. Wenn es ein Exemplar nicht gibt, wird es bestellt.

Die Chefin selbst ist Verkäuferin mit Leib und Seele, sie trägt das Herz am rechten Fleck. Schon deshalb fühlt man sich in dem Gebäude am Gelände der Agrar GmbH wohl, denn ein Wort wird immer gewechselt. So manch einer bestellt sich sein Frühstück und setzt sich mit Marina Serno an einen Tisch – zum Schwätzchen.

Von Stefan Blumberg

Die 5. MAZ-Frühlingswanderung beginnt am Sonntag, 18. März, um 10.30 Uhr Am Friedensplatz in Menz. Auf zwei Routen, die zwölf beziehungsweise 18 Kilometer lang sind, geht es über Zernikow und Burow wieder zurück bis zum Naturparkhaus in Menz. Wer teilnehmen möchte, wird gebeten, sich bis zum 16. März anzumelden.

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