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Omas und Opas waren begeistert

Hammer Omas und Opas waren begeistert

Die Kinder der Kita „Kuhpanzwichtel“ machten ihren Opas und Omas eine große Freude. Sie luden sie ins Dorfgemeinschaftshaus ein, trugen ein tolles Programm vor und saßen mit ihnen an der Kaffeetafel.

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Die dreijährige Jona hatte für Oma Kirsten Renné (l.) und Uroma Gertrud Renné etwas gebastelt.

Quelle: : Enrico Kugler

Hammer. Im Turnraum des Dorfgemeinschaftshauses in Hammer herrschte am Mittwochnachmittag große Aufregung. Kurz vor 15 Uhr zuppelten im Turnraum Kita-Leiterin Anita Schwarz und ihre zwei Kolleginnen noch an den Kostümen der Kinder herum, während die Kleinen aufgeregt von einem Bein auf das andere traten. 23 Kuhpanz­wichtel im Alter von zwei bis zehn Jahren fieberten ihrem großem Auftritt entgegen

Die Krippenkinder trugen die Geschichte der Raupe Nimmersatt vor

Die Krippenkinder trugen die Geschichte der Raupe Nimmersatt vor.

Quelle: Enrico Kugler

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Draußen strömten derweil immer mehr Großeltern in den Versammlungsraum des Gemeindehauses, denn am Mittwoch war „Oma-Opa-Tag“. Tagelang hatten die Kita-Kinder geübt. Nun wollten sie ihr kleines Programm vortragen.

Im Versammlungsraum war die Kaffeetafel für 68 Gäste liebevoll gedeckt. Und nur wenige Stühle waren leer. Die Eltern der Kita-Kinder hatten etwa 15 Kuchen und Torten gebacken. Im Flur duftete es nach frischem Kaffee.

Die größeren Kita-Kinder speilten das Rübchen

Die größeren Kita-Kinder speilten das Rübchen.

Quelle: Enrico Kugler

Als Anita Schwarz mit den Kindern den Raum betrat, zückten die Omas und Opas sofort ihre Handys. Der Auftritt der Kleinen musste natürlich festgehalten werden. „Die Kinder sind alle ganz aufgeregt“, begrüßte Anita Schwarz die große Gästeschar. „Manche so sehr, dass sie gar nicht schlafen konnten.“ Nach den ersten Liedern und dem Applaus der Großeltern legte sich die Aufregung ein wenig. Und die Krippenkinder trugen die Geschichte von der Raupe Nimmersatt vor. Ganz prima machten sie das.

Die Aufregung unter den Kindern war groß

Die Aufregung unter den Kindern war groß.

Quelle: Enrico Kugler

Und genauso toll war der Auftritt der größeren Kita-Kinder. Sie hatten sich schöne Kostüme übergezogen und spielten eine Großmutter, das Enkelkind, den Hund, die Katze, die Maus und ein Rübchen. Für die Geschichte vom „Rübchen“ bekamen sie viel Applaus. Auch der kleine Prinz, der das Dornröschen aufwecken durfte, warf sich voll ins Zeug. Er musste sogar zwischendurch mal schnell unter der Kaffeetafel lang krauchen, um eine Oma zu drücken. Längst hatte es die Omas und Opas mit ihren Fotoapparaten nicht mehr auf den Stühlen gehalten.

An der großen Kaffeetafel war kaum noch ein Platz frei

An der großen Kaffeetafel war kaum noch ein Platz frei.

Quelle: Enrico Kugler

Am Ende des Programms mussten die Großeltern zeigen, wie sie sich in der Tierwelt auskennen. Die Kinder hatten einige Rätsel vorbereitet. Und ganz zum Schluss schwärmten alle Kinder aus, drückten ihre Großeltern und überreichten ihnen ein selbst gebasteltes Geschenk – ein schöner Abschluss für das Programm.

Zum Schluss gab’s noch selbst gebastelte Geschenke für Oma und Opa

Zum Schluss gab’s noch selbst gebastelte Geschenke für Oma und Opa.

Quelle: Enrico Kugler

An den Tischen herrschte die einhellige Meinung: das war super, das haben die Kinder ganz prima gemacht. Auch Birgit Gräben war begeistert. Sie ist die Großmutter des fünfjährigen Bente, der den Prinzen bei Dornröschen spielte. „Der gibt immer alles“, lachte sie. Der Nachmittag war damit aber noch nicht zu Ende. Denn anschließend saßen Enkel und Großeltern und die Urgroßeltern noch gemeinsam an der Kaffeetafel. Dort standen neben den Torten natürlich auch viele leckere Kekse und Süßigkeiten für die Kinder.

Es war der zweite „Oma-Opa-Tag“, zu der die Kita „Kuhpanz­wichtel“ eingeladen hatte. Im Vorjahr fand das Treffen zum ersten Mal statt. „Und wir hatten eine riesige Resonanz“, erzählt die Kita-Leiterin Anita Schwarz. Deshalb war klar, es sollte eine Wiederholung geben. Und so wie sich die Großeltern und Urgroßeltern über die Einladung und das Programm am Mittwoch gefreut haben, wird es bestimmt auch ein drittes Mal geben.

Von Andrea Kathert

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