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Open Air: Stadt sorgt für mehr Sicherheit

Oranienburg Open Air: Stadt sorgt für mehr Sicherheit

Für mehr Sicherheit bei Open-Air-Veranstaltungen will nach dem Amoklauf in München und den terroristischen Anschlägen in Würzburg und Ansbach die Stadt Oranienburg sorgen. Bereits am Freitag wird ab 20 Uhr der deutsche Liedermacher Heinz Rudolf Kunze ein Konzert im Innenhof des Schlosses geben.

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Am Schloss Oranienburg finden mehrere Großveranstaltungen statt.

Quelle: TKO

Oranienburg. Für mehr Sicherheit bei Open-Air-Veranstaltungen will nach dem Amoklauf in München und den terroristischen Anschlägen in Würzburg und Ansbach die Stadt Oranienburg sorgen. Bereits am Freitag wird ab 20 Uhr der deutsche Liedermacher Heinz Rudolf Kunze ein Konzert im Innenhof des Schlosses geben.

Veranstalter ist eine Agentur und nicht die Stadt Oranienburg. Dennoch sieht sich die Stadt in der Pflicht, für eine höhere Sicherheit der Konzertbesucher zu sorgen. Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke (SPD): „Ich habe veranlasst, dass sich meine Mitarbeiter mit der Polizei in Verbindung setzen. Wir wünschen uns höhere Präsenz der Polizei bei diesem Konzert. Außerdem setzen wir uns mit dem Veranstalter in Verbindung und wollen wissen, wie er sich darauf einstellt, die Sicherheit der Konzertbesucher zu erhöhen.“

Eine Veranstaltung der Stadt Oranienburg ist die Schlossparknacht am 13. August von 18 bis 24 Uhr im Schlosspark. Zum Glück habe man bis dahin noch etwas Zeit, sagt Laesicke, und könne sich abgestimmt vorbereiten. Mit schärferen Sicherheitskontrollen soll die Gefahr von Anschlägen minimiert werden, sagt der Oranienburger Bürgermeister.

Auch für die Polizeifachhochschule in Oranienburg ist der weltweite Terror ein Thema, wie deren Präsident Rainer Grieger vergangene Woche informierte. Zwar gebe es in Brandenburg keine Anhaltspunkte, doch jeder müsse mit solchen Szenarien vertraut sein. Würzburg habe gezeigt, wie spontan so etwas passieren kann.

Inzwischen trainieren die Polizeischüler auch schon mit den neuen Maschinenpistolen, mit denen die Beamten künftig ausgestattet werden. „Im Notfall die Waffe gegen Menschen richten zu müssen, das muss man auch erst mal lernen“, sagte Grieger.

Von Marion Bergsdorf

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