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Oberhavel Opern-Gala im Autohaus
Lokales Oberhavel Opern-Gala im Autohaus
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17:56 17.01.2016
Tamino und Pamina im Duett, begleitet vom Jungen Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Andreas Schulz. Quelle: Patrick Reimann
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Oranienburg

Im neuen C-Klasse-Mercedes fallen sich Papageno und Papagena am Ende glücklich in die Arme. Und Tamino und Pamina sind unterm Stern ebenfalls glücklich vereint. So hat man die Zauberflöte garantiert noch nicht gesehen. Bravo-Rufe und minutenlangen Applaus gab es Sonntagmittag im Autohaus Endres in Oranienburg nach einer zweieinhalbstündigen Opern-Gala.

Das traditionelle Neujahrskonzert mit dem Jungen Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Andreas Schulz werde diesmal Überraschendes bieten, hatte Geschäftsführer Hans-Peter Adryan eingangs vor den 200 Gästen in der großen Autohaus-Halle angekündigt. Und diese Überraschung ist den Gastgebern gelungen. Denn Mozarts berühmte Oper wurde mit großartigen Sängerinnen und Sängern in einer Kurzfassung aufgeführt, inszeniert von Dirigent und Pianist Georg Christoph Sandmann aus Zwickau, dem früheren Generalmusikdirektor am dortigen Theater. Er ist Mentor und Lehrer des Orchester-Leiters Andreas Schulz. Mit ihm zusammen entwickelte er die Idee für den Auftritt in Oranienburg. „Das war eine Herausforderung, aber es hat gut funktioniert“, sagte Sandmann strahlend nach der umjubelten Aufführung, durch die er als Moderator in Jesuiten-Kutte führte.

Die Endres GmbH & Co. KG nutzte den festlichen Anlass, um ihren neuen Gesellschafter und Geschäftsführer Stefan Müller vorzustellen. Er tritt die Nachfolge von Angelika Meyer-Grant an. Die Gründungsgesellschafterin und Geschäftsführerin des Familienunternehmens Endres geht nach mehr als 40-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand. Sie verabschiedete sich mit dankenden Worten von den zahlreichen Weggefährten. Der 51 Jahre alte Stefan Müller stammt aus Schleswig-Holstein. Wie wichtig ihm Familie ist, zeigte sich bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in Oranienburg. Er stellte seine Frau Britta und seine drei Kinder vor, seine Mutter und die Schwiegereltern. Außerdem hatte er enge Freunde mitgebracht, die ebenfalls im Publikum saßen. Der gelernte Kfz-Mechaniker ist jetzt noch Geschäftsführer der Stern-Partner GmbH & Co. KG in Lüneburg mit 600 Mitarbeitern. Er bleibt dort Teilzeit-Chef, bis ein Nachfolger für ihn gefunden ist. Der MAZ sagte er, mit dem Wechsel nach Oranienburg kehre er zurück zu den Wurzeln. „Es reizt mich, wieder in einem Familienbetrieb zu arbeiten. Ich möchte meine Mitarbeiter kennen und auch deren Familien. Ich möchte das Regionale haben.“ Oranienburg mit Berlin vor der Haustür sieht er als starken Wirtschaftsstandort.

Für die Oranienburger Bürgerstiftung wurden beim Neujahrskonzert 2000 Euro Spenden gesammelt. Stefan Müller übergab den symbolischen Scheck dem Stiftungsvorsitzenden Ronny Schmidt am Ende der Veranstaltung. Der freute sich über das „super Ergebnis“, wie er sagte. Das Geld wird dem Stiftungskapital zugeführt, aus dessen Erträgen die Stiftung gemeinnützige Projekte in der Stadt fördert.

Als Orchester-Leiter Andreas Schulz nach dem Konzert gefragt wird, womit er die Gäste denn im nächsten Jahr überraschen werde, sprang ihm gleich Stefan Müller bei. „Ich habe da schon eine Idee.“

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Das Junge Sinfonieorchester Berlin begeisterte die Zuhörer.

Von Frank Pawlowski

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