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Oranienburg: Erst brennt Müll, dann das Haus

Feuerwehr setzt Wärmebildkamera ein Oranienburg: Erst brennt Müll, dann das Haus

Notruf bei der Oranienburger Feuerwehr: Hinter einem Haus brennt es. Ein aufmerksamer Nachbar hat das Feuer entdeckt und sofort Alarm geschlagen. Kurz darauf schlagen die Flammen auch am Gebäude hoch. Mit einer Wärmebildkamera suchen die Feuerwehrleute nach Menschen im Gebäude. Doch der Bewohner ist nicht zu Hause.

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25 Feuerwehrleute löschten den Brand. Von alten Plastikpaletten hinterm Gebäude ging das Feuer aus.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Um 12.43 Uhr geht ein Notruf bei der Oranienburger Feuerwehr ein. Hinter dem Haus in der Friedrichsthaler Straße brennt es. Nachbar Manfred Pabst griff sofort zum Telefon, als er Rauch und Flammen auf entdeckt hatte. Dort standen direkt neben dem Gebäudeanbau Plastikpaletten in Flammen. 25 Feuerwehrleute rückten an, Rettungswagen und Polizei. „Das Feuer griff bereits unter dem Dach aufs Haus über“, so Feuerwehrchef Friedmund Duwe. Unter Atemschutz drangen die Feuerwehrleute ins Haus ein und suchten per Wärmebildkamera nach Personen. Doch das Haus war verlassen. Nach Aussage der Nachbarn lebt dort nur „Franki“, ein alleinstehender Mann, der allerdings nur sporadisch zu Hause sei: „Manchmal ist er da, dann ist er Tage oder Wochen verschwunden“, so Manfred Pabst.

Manfred Pabst, selbst ehemaliger Polizeibeamter, ist froh, dass nicht noch Schlimmeres passiert ist. Seinen Nachbarn habe er nicht gesehen, „aber es waren Spuren im Schnee zur Tür, da dachte ich, er ist einkaufen.“ Angst habe er vor allem auch um seinen anderen Nachbarn gehabe, dessen Haus mit dem Brandhaus direkt verbunden ist: „Wenn das übergreift!“

Doch Rüdiger von Feilitzsch aus der Friedrichsthaler Straße 11 hatte vom Brand anfangs gar nichts mitbekommen. „Erst dachte ich, Franki ist krank, als dann aber neben dem Krankenwagen auch die Feuerwehr vorfuhr, dachte ich, das ist aber ein bisschen viel.“ Auch er kenne „Franki“ schon lange, „wir unterhalten uns ab und zu am Gartenzaun. Gestern stand eine Tür bei ihm auf. Aber ich habe ihn lange nicht gesehen“, so Rüdiger von Feilitzsch.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden alle Zimmer nach versteckten Brandnestern durchsucht und mit einem Gebläse der Rauch aus den Fenstern getrieben. Gegen 13.15 Uhr konnten die ersten Feuerwehrleute bereits abrücken. Nun kam die Spurensicherung der Polizei dazu. Auf dem großen Grundstück, dessen Bewohner und Eigentümer während des Einsatzes nicht auftauchte, lagern jede Menge alte Autos, Fahrräder, Plastikpaletten und Müll. Die Kripo ermittelt nun zur Brandursache.

Von Heike Bergt

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