Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Mann fliegt wegen Nazi-Tattoo aus Spaßbad
Lokales Oberhavel Mann fliegt wegen Nazi-Tattoo aus Spaßbad
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:53 26.11.2015
Wegen dieses Tattoos ist ein Mann am Wochenende aus dem Oranienburger Spaßbad Turm geflogen. Quelle: Screenshot/Facebook
Anzeige
Oranienburg

Weil er ein Nazi-Tattoo öffentlich in einem Oranienburger Spaßbad gezeigt hat, ermittelt jetzt der Staatsschutz gegen den Mann. Wie „Bild“ und „B.Z.“ am Mittwoch meldeten, war der Mann am Samstag in der „Erlebniscity Turm“ mit seinem Sohn baden, als einem anderen Gast das Tattoo mit der Aufschrift „Jedem das Seine“ und mit den Umrissen des Konzentrationslagers Buchenwald auffiel. Daraufhin sei der Mann des Bades verwiesen worden. Eine Anzeige wurde nicht erstattet.

Erst im Zusammenhang mit den Zeitungsberichten sei ein Verfahren wegen Volksverhetzung aufgenommen worden, sagte Polizeisprecher Toralf Reinhardt am Mittwoch. Der Staatsanwaltschaft sei die Sache ebenfalls vorgelegt worden.

Micky Beisenherz brachte den Fall mit ins Rollen

Dass der Fall öffentlich wurde, ist auch dem TV-Entertainer Micky Beisenherz zu verdanken. Er teilte auf seiner Facebook-Seite ein Foto, dass das Nazi-Tattoo zeigt. Sein Beitrag wiederum wurde von zahlreichen Nutzern kommentiert, geliked und geteilt und erreichte so eine recht große Öffentlichkeit. Der Orginal-Post, den auch Beisenherz teilte, stammt von einem Berliner Journalisten. Beisenherz ist unter anderem als Gag-Schreiber für die Heute-Show und das Dschungelcamp bekannt geworden. Außerdem moderiert und moderierte er unterschiedliche Fernsehsendungen.

Von MAZonline

Oberhavel Granseer Gymnasium mit neuer Homepage - Klick zum Klausurenplan

Der neue Internetauftritt des Granseer Strittmattergymnasiums ist für mobile Geräte optimiert. Klausurenplan und Vertretungsplan lassen sich per Smartphon besser einsehen. Lehrer können jetzt Beiträge veröffentlichen.

25.11.2015
Oberhavel Wohnungen für Behinderte - Baustart bei der Lebenshilfe

Sie können es kaum erwarten. Sieben behinderte Menschen, betreut von der Lebenshilfe Oberhavel-Süd, sollen mitten in Oranienburg ihre eigene Wohnung bekommen. Eigentlich ist das unmöglich, denn die Mieten in der Innenstadt sind für Behinderte, die auf Grundsicherung angewiesen sind, nicht bezahlbar. Die Lebenshilfe will das nun ermöglichen.

26.11.2015
Oberhavel Caritas in Oranienburg - Eine neue Werkstatt entsteht

Die Caritas-Werkstatt St. Johannesberg in der Berliner Straße platzt aus den Nähten. Für einen weiteren Großauftrag für eine Berliner Firma brauchen die behinderten Beschäftigten mehr Platz. Und der entsteht momentan am Aderluch 54, wo einst Aldi seine Waren verkaufte. Seit acht Jahren stand der Komplex leer. Im Februar 2016 will Caritas die neue Werkstatt eröffnen.

28.11.2015
Anzeige