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Oranienburg: Start für Ausbau der Mittelstraße

Neue Verkehrsführung für Autofahrer Oranienburg: Start für Ausbau der Mittelstraße

In der Mittelstraße von Oranienburg wird es ernst. Am Montag startet der Ausbau mit dem ersten Bauabschnitt. Das bedeutet Vollsperrung zwischen der Willy-Brandt- Straße und der Ringstraße ins Wohngebiet. Autofahrer müssen sich an eine neue Verkehrsführung gewöhnen.

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Der erste Abschnitt der Mittelstraße ist ab Montag komplett gesperrt.

Quelle: Andrea Kathert

Oranienburg. In der Mittelstraße wird es nun wirklich ernst. Bei der Bauberatung am Freitag wurden die letzten Absprachen getroffen, damit ab Montag, 1. Juni, alles reibungslos verläuft. Der erste Bauabschnitt zwischen der Willy-Brandt- Straße und der Ringstraße, die ins Wohngebiet führt, wird komplett gesperrt. Während der Bauarbeiten, die für diesen Abschnitt wahrscheinlich bis August dieses Jahres dauern, können nur Fußgänger den Bereich passieren. Alle Anlieger erreichen ebenfalls nur fußläufig ihre Häuser. Die Zufahrten für die Pkw können nicht benutzt werden. „Darüber sind aber alle Betroffenen informiert worden“, sagt der Bauleiter der Firma „Peter Tiefhoch“, Andreas Kordecki. Seit Donnerstag hängen auch an allen Hauseingängen Infoblätter des Bauleiters.

Einbahnstraßenregelung der Schulstraße wird umgedreht

Die Anlieger und Autofahrer im Bereich der Mittelstraße müssen sich an eine neue Verkehrsführung gewöhnen. Von der Bernauer Straße her ist die Mittelstraße wie bisher befahrbar. Der erste Abzweig rechts ins Wohngebiet ist offen, die zweite Einfahrt ist gesperrt, so dass die Fahrzeuge im Wohngebiet am Ende der Ringstraße wenden müssen. In den Kurvenbereichen und am Ende der Straße werden Parkverbote angeordnet, damit Pkw und vor allem die Müllfahrzeuge der Awu wenden können. Sollten Anlieger dort ihre Autos trotzdem im Parkverbot abstellen, sieht es schlecht aus mit der Müllentsorgung. Die Ausfahrt aus der Mittelstraße muss dann über die Schulstraße erfolgen. Die jetzige Einbahnstraßenregelung der Schulstraße wird umgedreht. Ein Befahren der Schulstraße von der Stralsunder Straße aus, ist dann nicht mehr möglich. Der große Parkplatz auf dem östlichen Innenhof der Mittelstraße kann wie bisher genutzt werden.

Dieser Abschnitt der Mittelstraße wird als erster ausgebaut.

Dieser Abschnitt der Mittelstraße wird als erster ausgebaut.

Quelle: Andrea Kathert

Die Bauarbeiten im ersten vollgesperrten Abschnitt beginnen mit dem Rohrleitungsbau. Unter der Mittelstraße verbergen sich zahlreiche Medien. Neu verlegt werden die Leitungen für Trinkwasser, Abwasser, Regenwasser und Gas. Im zweiten Bauabschnitt kommen noch Stromleitungen hinzu.

Erster Bauabschnitt voraussichtlich im August fertig

Nach dem Leitungsbau beginnt der komplette Straßenbau für den ersten Abschnitt. Im August, so die Vorstellungen der Planer, könnte der erste Bauabschnitt fertig sein. Die Bäume in den Seitenbereichen werden erst im Herbst 2016 gepflanzt.

Die Anlieger müssen sich auf den üblichen Baulärm einstellen. Beim Abtragen der Betonfahrbahn könnte es richtig laut werden. Die Platten müssen vor Ort zertrümmert werden, damit sie auf die Lkw passen. „Unsere Arbeitszeiten liegen in der Regel zwischen 7 und 17 Uhr von Montag bis Freitag“, sagt Bauleiter Kordecki. Jeden Freitag wird es eine Bauberatung vor Ort geben.

Das Ausbauprojekt

Der Ausbau der Mittelstraße erfolgt in drei Abschnitten: 1. Bauabschnitt: von Willy-Brandt-Straße bis hinter die Einmündung der ersten Ringeinfahrt, 2. Bauabschnitt: vom Ende 1. Bauabschnitt bis vor die Einmündung der zweiten Ringeinfahrt in Richtung Bernauer Straße, 3. Bauabschnitt: vom Ende 2. Bauabschnitt bis Bernauer Straße inklusive Einmündung

Die Kosten für Straßenbau und Planung liegen bei circa 650 000 Euro. Das Projekt wird aus Städtebaufördermitteln durch Bund, Land und Stadt finanziert.

Die Ausbaustrecke ist 260 Meter lang. Die Fahrbahn wird auf eine Breite zwischen 3,50 und 4,60 Metern ausgebaut. Der westliche Gehweg ist zwischen zwei und 5,90 Metern breit, der östliche Gehweg zwischen 1,85 und 3,35 Metern.

Der Straßenausbau ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Oranienburg mit dem Entwässerungsbetrieb (EBO) und der Stadtwerke (SWO).

Von Andrea Kathert

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