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Oberhavel Oranienburg organisiert Ehrenamt neu
Lokales Oberhavel Oranienburg organisiert Ehrenamt neu
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18:11 12.08.2014
Kontaktmann Steffen Herrmann. Quelle: Privat
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Oranienburg

Die Kita „Flax und Krümel“ in der Rüdesheimer Straße sucht einen Vorleser, jemanden mit Faible für Gartenarbeit, mit zwei rechten Händen in Sachen Handwerk und einen „junggebliebenen Forscher“. Die Chefin der Zehlendorfer „Rappelkiste“ wünscht sich Unterstützung in punkto kreative Angebote für die Kita-Kinder am Nachmittag.

Ganz mau sehe es auch bei vielen Vereinen in Sachen Übungsleiter aus. „Vor allem für Kleinkinder, die gern Fußball spielen oder turnen würden“, weiß Pierre Schwering. Der Sachgebietsleiter Gemeinwesen in der Stadtverwaltung möchte neue Wege beschreiten, um ehrenamtliche Helfer und Hilfesuchende zusammenzubringen. Zwischen 2008 und 2012 gab es die so genannte „Freiwilligenagentur“. Sie erwies sich nicht als Erfolgsmodell, „wir haben jetzt einen Schlussstrich gezogen“, so Schwering.

Suche – biete heißt es ab sofort auf der Internetseite der Stadt. Dort kann jeder seinen „Wunschzettel“ nach ehrenamtlicher Hilfe – wie die genannten Kitas – aufmachen. Zugleich können sich Frauen und Männer, die sich gern ehrenamtlich in irgendeiner Form einbringen würden, eintragen und Angebote annehmen. Zudem gibt es eine „Checkliste für Freiwillige“, die unter anderem zu Versicherungsschutz oder Erstattung von Aufwendungen aufklärt.

Steffen Herrmann, Leiter des Regine-Hildebrandt-Hauses, betreut die Plattform, ist als Ansprechpartner für Fragen und Infos „zwischengeschaltet“.

Ehrenamtlich

Wer sucht Ehrenamtler? Und für welche Aufgaben? Nachfragen stellt die Stadt jetzt unter www-oranienburg.de (Bildung, Familie, Soziales – Ehrenamt in Oranienburg) ein.
Dort ist einzusehen, ob Kitas eine Vorleseoma, einen Senior für Holzarbeiten suchen oder ein Verein einen Fußballtrainer für die Jüngsten. Wer sich angesprochen fühlt, kann sofort antworten.
Oder wendet sich an Steffen Herrmann, 03301/ 531307, herrmann@oranienburg.de.

Dabei sollte sich jeder angesprochen fühlen. Ob die junge Mutti, die derzeit nicht arbeitet, oder der Vorruheständler, der sich längst nicht zum alten Eisen zählt. „Es gibt so viele Fähigkeiten, die nicht brachliegen sollten“, so Vizebürgermeisterin Kerstin Kausche. Auch ältere Menschen bräuchten zunehmend Hilfe, ob beim Einkauf oder Spaziergang. Auch mit Blick auf die zu erwartenden Asylbewerber würden Helfer mit Herz dringend gebraucht: „Ihnen die Wege durch die Stadt und in ihr neues Leben zu zeigen, ist eine wichtige Aufgabe“, so Kausche.

Von Heike Bergt

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