Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Oranienburg setzt verstärkt auf Wirtschaftsförderung
Lokales Oberhavel Oranienburg setzt verstärkt auf Wirtschaftsförderung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 24.10.2013
Das Geschäft bei Orafol brummt. In diesem Jahr strebt der global agierende Folienhersteller Umsätze von deutlich über einer halben Milliarde Euro, und damit das bisher erfolgreichste in der Firmengeschichte, an.  Quelle: Enrico Kugler
Anzeige
Oranienburg

Gewerbesteuern in Höhe von 17,5 Millionen Euro hat Oranienburg im laufenden Haushaltsjahr eingeplant. So viele wie 2012. Abgerechnet wird zum Schluss, doch die Aussichten stehen gut, der Wirtschaftsstandort Oranienburg brummt.

Sie hier zu halten, neuen Unternehmen den Standort schmackhaft zu machen und bei der Ansiedelung Steine aus dem Weg zu räumen, ist Aufgabe der Wirtschaftsförderung. Oranienburgs Gewerbegebiete sind sehr gut nachgefragt. Insgesamt zehn gibt in der Stadt. Im Gewerbegebiet-Süd sind das Rewe-Logistikzentrum, der Solarpark oder Dibora längst zu Hause, eine Asphaltmischanlage ist im Bau. 18000 Quadratmeter sind dort noch frei. "Wir möchten perspektivisch nach Norden erweitern. Das ist aber abhängig von der Brandenburgischen Bodengesellschaft und weiteren Flächeneigentümern", so Lüttmann. "Die Nachfrage ist gegeben." So auch für einen möglichen Windpark auf 25Hektar Höhe Schleuse Pinnow.

Während die Gewerbegebiete Nord und das an der Germendorfer Allee nahezu ausgelastet sind, gehört das "Innovationsforum" an der Lehnitzstraße zu den Sorgenkindern der Wirtschaftsförderer. Altlasten und altes Rußwerk erweisen sich als Hindernisse für Neuansiedelungen. Die Munitionssuche auf den Arealen läuft noch. Die Stadt wolle aber hier Optionen für mögliche Erweiterungen des Pharmariesen Takeda offenhalten.

Deutlich mehr Impulse in Sachen Vermarktung wünscht Lüttmann sich auf der Bundesliegenschaft der ehemaligen Kaserne in Lehnitz. Inzwischen verfallen die Immobilien, "wir bedauern diese Entwicklung". Generell, so Susanne Nicolaus von der Stabsstelle, könne Oranienburg eher mit kleinen Gewerbearealen oder Immobilien aufwarten: "Bei Wünschen nach Flächen größer als 100000 Quadratmeter müssen wir passen", sagt sie. Aktuell neu zur Vermietung steht das Getreidesilo mit sieben Lagerhallen auf 16000 Quadratmetern vom Landhandel Gransee, der sich vom Standort zurückgezogen habe.

Zu einer Erfolgsgeschichte ist in Oranienburg das Förderprogramm für kleinere und mittlere Unternehmen geworden (KMU). Damit sollten vor allem Investionen in der Innenstadt angestoßen werden. Das gelang. 18 Unternehmen profitierten von 2009 bis heute von den Fördertöpfen, die zu zwei Dritteln die EU füllt. "Damit sind in Oranienburg Investitionen in Höhe von zwei Millionen Euro ausgelöst worden", so Lüttmann. Sechs Anträge liegen noch bei der ILB. Derzeit ist dort allerdings Annahmestopp, denn die Förderung läuft zum Jahresende aus. "Doch es wird wohl weitergehen, wenn auch nicht mehr mit einer bis zu 75-prozentigen Förderung", sagt Susanne Nicolaus.

Von Heike Bergt

Wie die Ortsmitte von Birkenwerder in den nächsten Jahrzehnten aussehen wird, darauf können die Einwohner dieser Tage direkt Einfluss nehmen: Der Entwurf des betreffenden Bebauungsplans mit der Nummer38 liegt noch bis zum 19.November im Rathaus aus.

22.10.2013
Oberhavel Hessischer Investor will 15 Hektar große Anlage bauen - Neuer Solarpark an der A24 geplant

Entlang der Autobahn A 24 auf Flatower Gebiet könnte 2014 oder 2015 ein neuer Solarpark entstehen. Ein hessischer Investor ist an dem Bau interessiert. Der Park soll 15 Hektar groß werden. Der Ortsbeirat hat sich dafür ausgesprochen. 

24.10.2013
Oberhavel Gemeindeverwaltungen sollen künftig größere Gebiete betreuen - Zwei Gemeinden, eine Verwaltung

Auf die Gemeinden kommen erneut Veränderungen zu. Da viele Verwaltungen nur noch Gebiete mit weniger als 10.000 Einwohnern betreuen, sollen sich Kommunen zu „Brandenburgischen Amtsgemeinden“ zusammenschließen.

24.10.2013
Anzeige