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Oranienburg steht vor Entschärfung der Bombe Nummer 200

Blindgänger wird Mitte Dezember entschärft Oranienburg steht vor Entschärfung der Bombe Nummer 200

Mitte Dezember soll in Oranienburg (Oberhavel) erneut eine Bombe entschärft werden – es wäre die 200. nach der Wende unschädlich gemachte Bombe. Rund 10.000 Menschen müssten am Tag der Entschärfung ihre Wohnungen verlassen. Im betroffenen Sperrkreis liegen ein S-Bahnhof, mehrere Schulen und Kitas.

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Die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bereiten die nächste Entschärfung vor.

Quelle: Stähle

Oranienburg. Die 200. Bombenentschärfung nach der Wende in Oranienburg in Oranienburg steht bevor. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst und die Stadt haben sich auf den den Zeitplan für die Freilegung des vierten von insgesamt sechs Bombenverdachtspunkten im Gewerbegebiet Lehnitzstraße 73 unweit des Takeda-Pharmawerkes geeinigt.

Eine Aussage zum georteten metallischen Gegenstand wird für Dienstag, 13. Dezember, erwartet. Sollte es sich um einen Bombenblindgänger handeln, findet die Entschärfung am Mittwoch, 14. Dezember, statt. „Gegenüber den vergangenen Entschärfungen im Februar, April und Juni dieses Jahres konnte der Sperrkreis etwas verkleinert werden“, erklärte Susanne Zamecki von der Stadtverwaltung. Im nun festgelegten Sperrkreis sind etwa 9500 Einwohner gemeldet. Bis 8 Uhr müssen sie am 14. Dezember das Gebiet verlassen. Bei einem regulären Ablauf wird die Evakuierung gegen 15.30 Uhr aufgehoben.

(Für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf die Grafik)

Neben dem Krankenhaus, einer Seniorenresidenz und dem Bahnhof der Stadt sind auch sechs Kitas und drei Schulen betroffen. Die S-Bahn richtet wegen der Schließung des Bahnhofes in Lehnitz wieder einen Schienenersatzverkehr ab Birkenwerder ein. Der Fernverkehr rollt ab 8 Uhr ohne Halt durch Oranienburg und wird ab 10.30 Uhr komplett eingestellt. Reisende werden gebeten, sich im Vorfeld an den Abfahrtsplänen zum Schienenersatzverkehr zu orientieren.

Der genannte Zeitplan ist witterungsabhängig, dadurch können sich jederzeit Veränderungen ergeben. Außerdem kann im Laufe der Arbeiten eine Sprengung notwendig werden. Im Gewerbegebiet an der Lehnitzstraße 73 sind insgesamt sechs klärungsbedürftige Anomalien geortet worden. Es handelt sich bei den metallischen Gegenständen mit großer Wahrscheinlichkeit um Bombenblindgänger. Drei davon wurden 2016 bereits entschärft.

Nummer 199 war übrigens ein in der vorigen Woche in der André-Pican-Straße gefundener sogenannter Zerscheller – also eine Bombe, die beim Aufschlag auseinandergebrochen ist, ohne dass sie explodierte. Dieser Zerscheller konnte glücklicherweise ohne weitere Umstände vom Kampfmittelbeseitigungsdienst abtransportiert werden.

Von Heiko Hohenhaus

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