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239 Kinder reisen um die Welt

Oranienburg 239 Kinder reisen um die Welt

Zehn Tage Weltkreise liegen hinter insgesamt 239 Kindern und 54 Erwachsenen. Der Eltern-Kind-Treff (EKT) hatte zum Ferienprogramm „Mit 80 Kindern um die Welt“ geladen. Freitag feierte die Einrichtung abschließend ein „Fest der Kulturen“.

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Diplom-Pädagogin Martina Dorn (rechts) mit Rana Elia und Tochter Jean aus Damaskus.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Zehn Tage Weltkreise liegen hinter insgesamt 239 Kindern und 54 Erwachsenen. Der Eltern-Kind-Treff (EKT) hatte zum Ferienprogramm „Mit 80 Kindern um die Welt“ geladen. Freitag feierte die Einrichtung abschließend ein „Fest der Kulturen“.

Es wurde gebastelt, gekocht, gerätselt. Spaß stand in der Ferienzeit aber nicht nur im Fokus. „Wir wollten Wissen vermitteln“, so Diplom-Pädagogin Martina Dorn. Im März/April hatte sie das Programm zusammengestellt. „Es war Teamarbeit“, sagt sie. „Kurz danach waren alle Termine weg“, freut sie sich. Vormittags waren dabei Hort- und Kitakinder vor Ort.

Maren Gentzmann bastelte mit den Kindern Bumerangs

Maren Gentzmann bastelte mit den Kindern Bumerangs.

Quelle: Roeske

Mitgeholfen bei der Betreuung der Kinder hat Jill Majewski. Sie hat im EKT ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert. „Man bekommt dadurch viel Selbstbewusstsein“, sagt die 19-Jährige. Mit den Kindern hat sie Tänze aus aller Welt einstudiert. Ihr FSJ ist jetzt zu Ende – die Erkenntnis „Ich möchte unbedingt Soziale Arbeit studieren“ nimmt die junge Frau aus Bötzow mit.

Seit vier Jahren gibt es den EKT. Seit zweieinhalb leitet ihn Martin Lenarth. Für ihn besonders erfreulich am Ferienprogramm: „Wir erreichen damit auch Familien, die nicht im Urlaub sind.“ Er sieht den Treffpunkt auf dem richtigen Weg. 2013 hatte die Einrichtung insgesamt 11 000 Besucher und Nutzer. „Schon im ersten Halbjahr dieses Jahres konnten wir diese Zahl erreichen“, so der 31-Jährige.

Leiter Martin Lenarth mit Jill Majewski, die im EKT ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolvierte

Leiter Martin Lenarth mit Jill Majewski, die im EKT ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolvierte.

Quelle: Roeske

Auch Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke lobt die Einrichtung. „Wir investieren hier ins Miteinander“, sagt er. Nach der Wende seien Besser-Verdiener aus dem Stadtteil gezogen, Russlanddeutsche und finanziell nicht so gut gestellte Deutsche blieben. „Wir wollten mit dem Bürgerzentrum und dem Eltern-Kind-Treff einer Schieflage ausweichen.“ Das ist gelungen.

Von Marco Winkler

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