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400 000 Euro für neuen Sportplatz

Stadt Hennigsdorf erneuert Kunstrasen 400 000 Euro für neuen Sportplatz

Eine knappe halbe Million Euro lässt sich die Stadt die Sanierung des Kunstrasenplatzes 3 auf dem Gelände an der Tucholskystraße kosten. Bislang darf der Platz von allen Hennigsdorfern genutzt werden, was ihm zuletzt eher geschadet hat. Dennoch soll auch das neue Geläuf für alle zugänglich bleiben.

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Auch Stollen machen dem Kunstrasen zu schaffen.

Quelle: Foto: Roeske

Hennigsdorf. Der Sportplatz 3 auf dem Gelände an der Tucholskystraße soll einen neuen Kunstrasen erhalten. „Der Platz ist in die Jahre gekommen und überfällig“, erklärte zu zuständige Fachbereichsleiterin Angela Minge im Sozialausschuss. Auch die Flutlichtanlage soll in diesem Zuge ausgetauscht werden, geplant sind vier 16 Meter hohe Masten. Rund 400 000 Euro sollen die Arbeiten kosten. Im Juni sollen die Maßnahmen beginnen, im September soll der Platz wieder bespielbar sein.

Jürgen Kafka (CDU) stört sich daran, dass der Platz bislang für alle Hennigsdorfer offensteht. Immerhin wird das neue Geläuf nicht billig.„Soll da jeder weiter drauf rumgurken dürfen oder soll es eine Kontrolle geben?“ Ein Zaun sei kein Hindernis, antwortete Angela Minge. Das Gelände stehe bislang allen Hennigsdorfer offen und werde bisher rege genutzt – auch zweckentfremdet vom Grillen bis zum Fahrradfahren. „Damit sind wir nicht zufrieden“, so Minge. Jedoch solle die Anlage auch weiterhin allen Hennigsdorfern offenstehen, um Freizeitsportlern eine Trainingsmöglichkeit zu bieten. Sybille Kutsche-Stange, sachkundige Einwohnerin, stimmte zu. „Wenn die Stadt sich einen solchen Platz leistet, muss die Öffentlichkeit etwas davon haben.“

Ursel Degner (Linke) störte sich eher an den hohen Kosten, sie verwies auf die knappen Kassen der Stadt. Der Platz sei 1999 umgebaut worden, und schon wieder verschlissen. „Müssen wir jetzt alle paar Jahre solche Summen für Plätze in die Hand nehmen?“ Es werde nur die oberste Schicht des Kunstrasenplatzes ausgetauscht, die normalerweise eine Lebensdauer bis zu 15 Jahren habe, antwortete Angela Minge. Das Flutlicht sei ebenfalls nötig, weil es für die alten Masten kaum Ersatzteile gebe. „Die neue Anlage leuchtet nur den Platz aus und nicht – wie bislang – auch den Wald und die Häuser“, so die Fachdienstleiterin.

Mit dem Ausbau des Platzes geht die Erneuerung des Sportkomplexes Süd weiter. 2009 wurde ein neues Funktionsgebäude gebaut, ein Jahr später wurde Platz vier saniert. Es fehlt aber noch die Zustimmung der SVV.

Von Marco Paetzel

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