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Oranienburg Vier Bands bei der Rocknacht im Oranienwerk
Lokales Oberhavel Oranienburg Vier Bands bei der Rocknacht im Oranienwerk
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00:21 30.01.2019
Bei der Rocknacht trat auch die Band Effect auf. Hier mit Gastsängerin Samira (l.). Quelle: Ulrike Gawande
Oranienburg

Kaum hatte Agnes Manzke, Sängerin der Oranienburger Band „Effect“, am Sonnabend im Oranienwerk die ersten Töne von „Hollywood Hills“, dem rockigen Hit von 2011 der finnischen Band Sunrise Avenue angestimmt, eroberten die ersten Fans die Tanzfläche vor der Bühne. Als sie danach „Maschine“ von Tim Bendzko sang, stimmte der ganze Saal mit ein.

Agnes Manzke (h.r.) ist die Sängerin der Band „Effect“. Quelle: Robert Roeske

Ein guter Start für die mittlerweile achte Rocknacht, die von Garrit Grüneberg und seinen Kumpels der Band „Sam Jam“ auf die Beine gestellt wurde. Vier Bands – in diesem Jahr mit „Pea“ und „Mulle Muus“ fast alles sogenannte Mädchenbands – standen am Abend auf der Bühne.

Garrit Grüneberg Quelle: Robert Roeske

„Für die Männer ist das viel fürs Auge“, scherzte Grüneberg in seiner kurzen Begrüßungsansprache. „Und die Frauen sagen: Guck nicht so genau hin.“ Gelächter im Saal, der sich immer weiter füllte. Bereits kurz nach 20 Uhr genossen mehr als 250 Gäste das abwechslungsreiche Musikvergnügen. „Mir gefällt die Musik, besonders weil sie live ist“, begeisterte sich Tobias Fiedler aus Oranienburg. „Ich kenne zwar keine der Bands, aber ich höre gerne Rockmusik und lasse mich überraschen“, freute sich Vivien Wede auf einen gelungenen Abend.

Die Mädels von „Pea“. Quelle: Robert Roeske

„Es ist toll, dass wir erstsmals bei der Rocknacht dabei sind“, erklärte Samira Rohde von „Pea“, was die Abkürzung für Phenethylamin ist, ein Molekül, das auch in Kakaobohnen vorkommt und Glücksgefühle auslöst. Die wollen Pea auch bei ihren Zuhörern mit Hits von David Guetta, Lady Gaga oder „I see fire“ Ed Sheeran oder „“Denkmal“ von „Wir sind Helden“ hervorrufen. Es sei schon eine kleine Ehre, im großen Saal zu spielen, so Samira Rohde, die sich vor allem auf viele neue Gesichter im Publikum freut. Nachdem die Band 2018 zahlreiche Auftritte absolviert hat, habe man für dieses Jahr nach einem Gig zu einer Frauentagsfeier noch nichts geplant. „Wir wollen am neuen Programm arbeiten“, so die Musikerin im Hinblick auf die neue Saison.

Disco im Werkzeugbau mit DJ Moonlight. Quelle: Ulrike Gawande

Doch erst einmal wurde das Oranienwerk gerockt. Wer eine Pause brauchte, stärkte sich im Kellerkind, um dann bei DJ Moonlight im Saal des Werkzeugbau abzuhotten. Songs der 80er wie „Voyage, Voyage“ der französischen Sängerin Desireless und aktuelle Hits legte der Musikprofi aus dem Havelland auf. „Darum sind wir hier“, sagten zwei junge Frauen aus Oranienburg und gingen tanzen.

Von Ulrike Gawande

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